Jeansstoff und eine alte Bluse

Nun hatte ich meine alten Jeans verwertet, aber noch Ideen für weitere Dinge, die die Welt nicht braucht – aber ich 😉

Jeansstoff und eine alte Bluse
Jeansstoff und eine alte Bluse

Die Bluse habe ich immer sehr gerne zu Jeans getragen und ich beschloss gekauften Jeansstoff mit dem Stoff der Bluse zu kombinieren. Mit dem doppelseitigen Blügelvlies klappt das ja ruckzuck.

Geldboerse
Geldboerse

Neuerdings habe ich ein Münzbox, in der ich schnell das passende Kleingeld fürs Bezahlen „an der Kasse“ finde, also brauchte ich eine neue Börse.

Mein Taschenkalender brauchte auch ein neues Outfit.

Taschenkalender
Taschenkalender

Die Kanten der Börse und der Hülle für den Taschenkalender habe ich mit einem Zickzackstich versäubert. Geschlossen wird die Börse und der Kalender mit einem Klettverschluss.

Aus dem  Jeansstoff, teils auch in Kombination mit dem Stoff der alten Bluse sind einige Werkeleien entstanden, die nun auf ihre Weiterverarbeitung zu Schmuck warten.

Ach, Federn lassen sich aus Jeansstoff wesentlich besser herstellen als aus einer alten Jeans.

Jeans-Werkeleien
Jeans-Werkeleien

Jeansschmuck – Fascinator

Als ich neulich die Jeansfäden zu einem neuen Gewebe verarbeitet hatte, dachte ich sofort an einen kleinen Hut, nein einen kleinen Kopfschmuck, der mit einem Haarreif, einem Kamm oder einem Clip ins Haar gesteckt wird.

Bei  „DIY – einfach kreativ“ zeigte Manuela Besheimer Gräf, Schneiderin, vor einiger Zeit, wie man einen Fascinator näht, die Nähanleitung und das Schnittmuster kann man sich herunterladen.

Um ein Gefühl für die Größe eines Fascinator zu bekommen, nähte ich mir jenen Fascinator aus Jeansstoff und Tüll.

Jeans-Fascinator
Jeans-Fascinator

Mein Jeans-Fascinator ist kleiner und ich habe ihn nicht genäht, sondern mit Vlieseline verarbeitet also „geklebtbügelt“. Um den Fascinator im Haar anzubringen, habe ich mich für den großen Clip entschieden; so habe ich mehr Möglichkeiten ihn zu tragen 😉

Porenbeton (Ytong) Skulptur

Porenbeton (Ytong ist die bekannteste Marke) wird in den Baumärkten in verschiedenen Größen angeboten, ist preisgünstig, leicht zu verarbeiten und besonderes Werkzeug ist auch nicht erforderlich. Ideal um erste Erfahrungen im Bildhauen zu sammeln.

Das Werkeln mit Porenbeton ist eine staubige Angelegenheit, deshalb sollte man draußen arbeiten.

Meine Werkelfrauen wollten sich kleine Skulpturen für ihre Gärten gestalten. Porenbeton bekommt bei Wind und Wetter eine schöne Patina, mit Tiefgrund gestrichen (2 mal) bleibt die weiße Oberfläche erhalten. Eine farbige Gestaltung ist nach der Grundierung mit Tiefgrund möglich. Die Werkelfrauen haben Acrylfarben benutzt, klappt.

Porenbeton-Herz
Porenbeton-Herz

Kurze Beschreibung des Entstehungsprozesses:

  • Mit Bleistift die Form der Skulptur aufzeichnen
  • mit Fuchsschwanz (oder einer anderen Säge, die Werkelfrauen haben eine einfache Astsäge (Aldi) benutzt und damit sehr gute Erfahrungen gemacht) die Form grob aussägen
  • mit Raspeln und/oder Feilen die Figur ausformen
  • mit Schmirgelpapier nachglätten

Ein Tipp aus dem Internet, den Porenbetonstein mit Wasser anzufeuchten, um Staub zu vermeiden fanden die Werkelfrauen nicht so hilfreich. Der Stein wurde zu weich und brach teilweise ab. Die Frauen haben alle zum ersten Mal mit Ytong gearbeitet. Der Tipp ist wohl eher für Fortgeschrittene 🙂

Aus den Resten lassen sich kleine Skulpturen gestalten, dafür reichen ein altes Küchenmesser, ein Schraubendreher und Schmirgelpapier als Werkzeug. Schnitzwerkzeug (Tedi – 1 Euro) kann je nach Motiv hilfreich sein.

Aus meinen Resten wurden kleine Herzchen, die nun auf dem Gartentisch vor meiner Hand aus Beton (Eine Hand voll Erde) liegen. Nach zwei Jahren bekommt der Dachwurz in der Hand eine Blüte :-))

Das große Herz hat seinen Platz zwischen den Blumenkübeln gefunden 😉

Porenbeton-Herz und kleine Herzchen
Porenbeton-Herz und kleine Herzchen

Im Moment in Arbeit – 12.06.2019

Es gibt BesucherInnen meines Blogs, die immer mal wieder vorbeischauen, um zu sehen, was ich denn so gerade werkele.

Für diese treuen LeserInnen:

  • Mit den Werkelfrauen bearbeite ich im Garten Ytong, hier mein angefangenes Herz.
  • Aus Jeans-Nähten und Streifen wird Schmuck.
  • In der Ausstellung „Fiber Art“ in Krefeld hatte ich ein interessantes Objekt aus Draht gesehen, das genäht worden sei, wie die Dame sagte, die uns durch die Ausstellung führte. Nun probiere ich  verschiedene Techniken mit Draht aus, hier tunesisches Häkeln.
In Arbeit - 12.06.2019
In Arbeit – 12.06.2019

Für jeden Anlass die passende Jeans-Holz-Tasche

Jeans-Holz-Taschen und Micro-Bag
Jeans-Holz-Taschen und Micro-Bag

Je nach Anlass kann ich eine passende Jeans-Holz-Tasche auswählen, die Taschen sind unterschiedlich groß und zu manchen Anlässen brauche ich ja wenig, also reicht eine kleinere Variante.  Vielleicht trage ich auch mal zwei dieser Taschen und als Gag diese Micro-Bag, sieht bestimmt lustig aus: 180 cm lange Frau mit Mini-Täschchen 😉

 

 

Noch mehr Jeans – Holztaschen und anderes

„Was machen wir heute?“, fragte Minou, die Katze.

Irgendwie war ich im Jeans-Fieber…eine vierte Jeans musste dran glauben…zunächst bügelte ich alle Bügeleinlagen, die ich so hatte und neu gekauft habe auf Jeansstücke und  nun habe ich“Musterstücke“ und kann  besser einschätzen, welche Bügeleinlage ich für welches Projekt am besten nutze.

Minou bekam ein kleines Schmusekissen und mein Taschenkalender eine Jeans-Hülle.

Jeans4-1
Jeans4-1

und noch eine Jeans-Holz-Tasche und Bänder für Schmuck

Jeans4-2
Jeans4-2

Ja und dann musste es noch eine Micro-Bag sein!

Anfang des Jahres hatte ich in einer Mode-Zeitschrift diese Mini-Mini-Täschchen gesehen: ein Model hielt ein winziges Etwas mit ihren Fingern fest.

„Was passt denn da wohl rein?“, dachte ich. Nun weiß ich es!

Micro-Bag
Micro-Bag

Jeans-Stoff mit Bügeleinlage verstärken, Schnittmuster aufzeichnen, ausschneiden, mit Textilkleber kleben, Tragegriff ankleben, Klettband als Verschluss ankleben.

Alles ganz Wichtige findet in dem Mini-Täschchen Platz: Schlüssel (mein Autoschlüssel allerdings nicht), Geld, Papiertaschentuch ;-))

Weniger ist mehr!

 

Dritte alte Jeans oder wie aus einem Jeans-Holz-Täschchen ein Mäppchen wurde

Alle guten Dinge sind drei (dachte ich) und so wurde noch eine dritte alte Jeans von mir upgecycelt, diese Jeans habe ich besonders gern getragen, es war eine Sommerjeans, vom Stoff her etwas dünner und  mein Werkeln und die Katze hatten Spuren hinterlassen…

Im Internet hatte ich mir Schrägband aus Jeansstoff bestellt und eine Jeans-Kordel.

Das Jeans-Schrägband ist im Vergleich zu dem von mir bisher benutzten Baumwoll-Schrägband sehr weich.

Jeans3-1
Jeans3-1

Eine kleine Holz-Jeans-Tasche wollte ich ausprobieren. Ich bügelte eine Verstärkung (Schabrackeneinlage -Vlieseline Decovil , die dickere Variante) auf den Jeansstoff.  Die  Bügeleinlage erwies sich für das kleine Format als zu dick, die etwas dünnere hatte ich nicht mehr: das Verschließen mit dem Drehverschluß klappt zwar, ist aber nicht sonderlich „bedienfreundlich“. Also besser eine dünnere Einlage wählen oder einen anderen Verschluß.

Was soll ich mit einem Täschchen, das sich nicht gut öffnen und schließen lässt? Dieser Drehverschluss ist so sperrig…Vielleicht mache ich mir ein Mäppchen daraus?

Polsternägel entfernt, Schrägband auch, gefiel mir nicht…kann ich mir das Einfassen mit Schrägband sparen? Ich startete einen Versuch mit Textilfarbe, das war nix…die Farbe verlief…und so wurde das Mäppchen mit dem Drehverschluss schmaler und doch mit Schrägband eingefasst.

Jeans3-2
Jeans3-2

Aus den Hosenbeinen schnitt ich mir Streifen zu, die ich zu Jeans-Schmuck verarbeiten werde.

So ganz aufgeben wollte ich ja nun nicht…Wieso hat es mit dem kleinen Jeans-Holztäschchen nicht geklappt? Lag es an der Verstärkung oder am Verschluß?

Neuer Versuch – Ich hatte noch ein Stück Gobelinstoff, den ich auf die dünnere Schabrackeneinlage gebügelt hatte. Auf die Rückseite bügelte ich den Jeansstoff mit doppelseitiger Vlieseline fest. Es entstand ein Jeans-Täschchen mit Gobelin-Innenleben.

Jeans3-3
Jeans3-3

Das Täschchen lässt sich mit dem Steckverschluss leicht öffnen und schließen. Es lag am Verschluss!

Zweite alte Jeans – Holz-Jeans-Tasche und

Jeans und Holz als Kombination für eine weitere Handtasche stand ganz oben auf meiner Ideenliste für eine zweite alte Jeans.

Jeans-Holz-Tasche
Jeans-Holz-Tasche

Aus einem Hosenbein einer alten Jeans schnitt ich ein passendes Stück für die Tasche zu, die typische Jeansnaht sollte in der Mitte der Tasche verlaufen. Ich bügelte eine Verstärkung (Schabrackeneinlage -Vlieseline Decovil , die dickere Variante) auf den Jeansstoff und fasste die Seiten mit Schrägband ein. Aus einer Holzleiste schnitt ich die Holz-Seitenteile zu, und bohrte ein Loch für den Taschengurt. Um den Taschenstoff an die Seitenteile mit Polsternägeln zu befestigen, bohrte ich jeweils ein kleines Loch vor. Das Anbringen des Verschlusses war etwas kniffelig, es lagen ja mehrere Jeanslagen übereinander. Mit Buchschrauben befestigte ich das Gurtband an der Tasche.

Aus dem Gesäßteil dieser Jeans sollten diesmal 2 kleine Taschen entstehen.

Jeans-Tasche aus Gesäßteil
Jeans-Tasche aus Gesäßteil

Das Zurechtschneiden des Gesäßteils für die Taschen war nicht so einfach, eine Jeans ist hinten höher geschnitten als vorne und ich wollte bei dieser Tasche, dass Vorder- und Hinterteil gleich hoch sind und die Hosentaschen erhalten bleiben. Das ging beim ersten Versuch prompt schief: zu kurz… machte aber nichts, denn ich nähte für diese Tasche einen Teil des Hosenbeines als Rückseite fest.

Zweite Jeans... und noch
Zweite Jeans… und noch

Aus dem anderen Hosenbein entstand noch ein „Allzweck-Ding“: zu nutzen als Tischabfall-Behälter, als Mantel für Blumentöpfe oder Vasen, als Geschenkverpackung, als Aufbewahrung für kleine Strickprojekte …

Aus einer Naht dieser Jeans fertigte ich mir einen Armband. Ich  fädelte die Naht auf einen Spiralreif, was schon etwas Geduld erforderte, der Draht blieb schon mal im Stoff stecken.

 

Die Jeansnaht versäuberte ich, an einigen Stellen trug ich zur Sicherheit noch ein paar Tropfen Textilkleber auf. Draht kürzen, Holzperle auffädeln, Öse biegen waren die letzten Arbeitsschritte.

Eine alte Jeans

Was machen Sie mit Kleidungsstücken, die nicht mehr passen? Bisher habe ich meine alte Kleidung für einen guten Zweck gespendet.

Nun wollte ich mal wissen, was man aus einer alten Jeans Neues machen kann, Upcycling nennt sich das.

Eine alte Blümchen-Stretch-Jeans war der erste Versuch.

  • Aus dem Gesäßteil wurde eine große Tasche: in der Mitte aufschneiden, Teil (Schritt) herausschneiden, neu zusammen nähen, Taschenboden abnähen, für den Trageriemen Gurtband an einen Schlüsselring nähen und mit weiteren Schlüsselringen an den Gürtellaschen des Oberteils befestigen
  • Aus einem Hosenbein wurde eine kleine Tasche: Hosenbein in gewünschter Länge zuschneiden, an der Schnittkante rechts auf rechts zusammennähen, Taschenboden abnähen, wenden, Ösen für den Trageriemen anbringen, Magnetverschluß anbringen, Band durch die Ösen fädeln und verknoten
  • Aus dem anderen Hosenbein wurde eine kleine Reißverschlußtasche, eine Handyhülle, ein Portemonnaie und Jeansperlen-Schmuck
Eine alte Jeans upcyceln

Mal sehen, was aus meiner nächsten alten Jeans wird 😉

Bunter Markt in Mülheim

Freude hatte ich am Mitmachstand zur Serviettentechnik im April auf dem Bunten Markt in Mülheim.

 

Mitmachstand in Mülheim

Ganz besonders viel Freude hatte ich an einer 3 jährigen „Mitmacherin“, die voller Eifer, ganz allein ohne Hilfe zwei Untersetzer gestaltete. Ihre große Schwester gestaltete Dosen, Untersetzer und Anhänger, man merkte, dass in dieser Familie gern gebastelt wird. Sie erlaubten mir, sie zu fotografieren und mit diesem Foto wollte ich mir eine Erinnerung an den Tag in Mülheim gestalten.

Foto potch auf Stoff sollte noch eine Chance bekommen. Diesmal hatte ich den Stoff gewaschen und keinen Weichspüler benutzt.

Foto auf Stoff gepotcht

Wirklich zufrieden bin ich mit dem Ergbnis nicht: an einer Stelle blieb die Farbe nicht haften (Foto unten links), an anderen Stellen blieb ein Grauschleier, der ja eigentlich bei der Nachbehandlung hätte verschwinden sollen.

Den Stoff mit dem Foto rahmte ich in einem Stickrahmen. Die kleinen Macken stören mich nun doch nicht so sehr.

Bunter Markt in Mülheim am 27. April 2019

Bunter Markt Mülheim 27.04.2019
Bunter Markt Mülheim 27.04.2019

Falls Sie in der Nähe wohnen, kommen Sie  vorbei!

Mich finden Sie an einem Mitmachstand zur Serviettentechnik. Gestalten Sie mit Reispapier oder Servietten Geschenkanhänger, Mini-Leinwände, kleine oder große Schachteln, Bierdeckel und und und…Wollten Sie das immer mal schon ausprobieren, dann kommen Sie vorbei!

Hier die ersten Ideen für den Mitmachstand mit Reispapier

Kleinigkeiten mit Reispapier (Serviettentechnik)
Kleinigkeiten mit Reispapier (Serviettentechnik)

Für alle, die nicht in der Nähe wohnen, gibt es in den nächsten Tagen die Anleitungen online 😉

Freitag

und wieder gehen Zehntausende junger Menschen auf die Straße um für die Zukunft zu demonstrieren: Fridays for future!

Anfang der Siebziger Jahre hatte mein damaliger Erdkundelehrer unsere Klasse vor den Folgen des „Treibhausgases“ (FCKW, war damals in allen Spraydosen, Kühlschränken) gewarnt: Das Eis der Pole würde schmelzen und das Wasser würde große Teile Deutschland überfluten: Münster würde eine Hafenstadt werden.

Damals gab es noch keine Computer, keine Grafiken, die das Szenario veranschaulichen hätten können…Damals nahm ich mir meinen Atlas und betrachtete die Deutschlandkarte…

Finger auf dem Atlas
Finger auf dem Atlas

Heute ist es nicht mehr das FCKW… und man rechnet eher mit einem Anstieg der Meere um 66 m: Dortmund würde Hafenstadt!

Eine Grafik von National Geographic  habe ich dazu in der WELT online gesehen:

„Erderwärmung: Wenn der Meeresspiegel um 66 m steigen würde“

„Vor uns die Sinflut? „National Geographic“ zeigt, welche Folgen die Überflutung hätte, wenn Gletscher und Polkappen abschmelzen würden

Quelle: National Geographic“

 

Aus dieser Karte habe ich einen Ausschnitt gewählt, spiegelverkehrt mit einem Laserdrucker ausgedruckt und wollte ihn mit Fototransfer Potch auf eine Baumwolltasche übertragen. In der Anleitung steht: auch für Textilien geeignet. Das war bei mir dann nichts: Die Farbe hielt nicht überall, „Farblöcher“ entstanden! Wahrscheinlich ist der Ausdruck zu farbig, vielleicht eignen sich Schriftzüge besser oder es lag am Stoff, den ich nicht vorbehandelt hatte…

Tasche-1
Tasche-1

Im Internet hatte ich gelesen, dass man/frau auch Lavendelöl zum Übertragen von Laserdruck-Fotos verwenden kann. Also ein neuer Versuch: das Logo „Fridays for Future“ (kann man/frau sich auf der Internetsite herunterladen) wollte ich auf der Rückseite der Tasche aufbringen, zurecht schneiden und es dann in einem Stickrahmen rahmen. Dieser Versuch ging bei mir dann auch gründlich daneben: die Farbe ließ sich weder durch Rubbeln mit einer Löffelkante noch durch Bügeln übertragen …es muss am Stoff gelegen haben.

Tasche-2
Tasche-2

3. und letzter Versuch!

Fototransfer auf Tyvek: das hat geklappt! Mit Tyvek hatte ich vor längerem  experimentiert zunächst für Schmuck . Die Karte hatte ich länger trocknen lassen, deshalb ist das Ergebnis besser. Das Plakat von „Fridays for Future“ (kann man/frau sich im Internet herunterladen) hatte ich mit Foto Potch aufgebracht und mit dem Föhn getrocknet, stand in der Anleitung, würde ich aber nicht empfehlen – das Weltall hat auch einen Grauschleier, der durch das Lackieren eigentlich verschwinden sollte… naja passt ja auch!

Tasche-3
Tasche-3

Die Knitterfalten entstanden dadurch, dass ich die Tasche rechts auf rechts mit der Nähmaschine zusammengenäht habe und dann gewendet habe.

Diese Tasche werde ich für kleine Einkäufe benutzen – nicht nur freitags!

Fotos übertragen – Potchen

„Potchen“ so nennt sich die Technik, mit der Fotos auf Holz, Leinwand oder andere Materialien übertragen werden kann.

Material:

  • spiegelverkehrt ausgedrucktes Foto  – Wichtig: Laserausdruck!!! – normales Papier
  • Foto Transfer Potch
  • Foto Transfer Potch Überzugslack
  • 2 Pinsel
  • Schere
  • Rakel oder Scheckkarte
  • Schale mit Wasser
  • Schwämmchen
  • Holz oder Leinwand

( weiße und dunkle Acrylfarbe, Schmirgelpapier , wenn es ein Shabbybild werden soll)

Potchen - Material
Potchen – Material

Für meine ersten Potch-Versuche habe ich Balsa-Holz verwendet. Dieses Holz lässt sich mit einem Cuttermesser schneiden, mehrmals mit leichtem Druck an der Schnittkante entlang fahren.

Vorgehen beim Potchen ohne weiße Grundierung mit Acrylfarbe

  • Foto am PC spiegeln
  • mit einem Laserdrucker auf normalem Papier ausdrucken
  • Holz zurecht schneiden
  • Holz mit Foto Potch einstreichen
  • Foto mit Foto Potch einstreichen
  • Foto mit Klebeseite auf das Holz legen
  • mit den Fingern glatt streichen
  • mit einem Rakel oder einer Scheckkarte andrücken
  • trocknen lassen, am besten über Nacht
  • mit einem nassen Schwämmchen das Papier anfeuchten
  • mit den Fingern die Papierschicht des Fotos wegrubbeln
  • rubbeln, rubbeln, rubbeln
  • trocknen lassen
  • mit Überzugslack lackieren
Potchen auf Holz
Potchen auf Holz

Meine ersten Potch-Versuche auf Holz und Leinwand (unten links), mal mit, mal ohne Grundierung. Ohne Grundierung scheint die Holzmaserung durch das Foto.

Potchen - erste Versuche
Potchen – erste Versuche

Laserausdrucke kann man im Kopierladen machen lassen. Bei Ebay gibt es viele Vintage-Bilder oder Sprüche zu kaufen, die bereits spiegelverkehrt mit einem Laserdrucker ausgedruckt sind.

Holz-Gobelin-Tasche

Nun brauchte ich doch nicht auf den Stoffmarkt in Viersen zu warten, um mir eine Holz-Gobelin-Tasche nach meiner Vorstellung zu gestalten. In einem Stoffgeschäft in Kevelaer gab es passendes Schräg- und Gurtband und eine noch dickere Verstärkung (offensichtlich gibt es zwei Arten von Vlieseline Decovil)   für den Stoff ;-).

Holz-Gobelin-Tasche
Holz-Gobelin-Tasche

Holz und Leder! – Holz und Gobelin?

Mit einem DIY-Set  von Twercs hatte ich mir die „Handtasche Leni/Frieda“ gestaltet. Ein tolles Set mit allen Materialien, gut beschriebener Anleitung  zu einem super günstigen Preis, allerdings mit einem (kleinen) Fehler: die Maßangaben zum Anbringen des Magnetverschlusses stimmen nicht, deshalb hat meine Tasche nun zwei Metallknöpfe auf der Vorderseite… wenn man/frau das weiß, kann man/frau den Magnetverschluss ja zum Schluss anbringen.

Im Stoffgeschäft hatte ich neulich schöne Gobelinstoffe gesehen und wollte mir aus Holz und Stoff eine Tasche „werkeln“. Meine Holztasche hatte ich dabei. Zur Verstärkung des Stoffes empfahl man mir das feste Bügelvlies,  meine Einwände, ob das denn wohl ausreiche, wurden hinweg gefegt…

Tasche aus Holz und Leder/Gobelin
Tasche aus Holz und Leder/Gobelin

Im Baumarkt kaufte ich eine Holzleiste und Polsternägel, leider gab es dort keine Buchbinderschrauben und auch keine Schraubhülsen in der passenden Größe. Man gab mir den Tipp, es in einem Eisenwarengeschäft in der Viersener Südstadt zu versuchen. Buchbinderschrauben gab es dort auch nicht, aber der Mitarbeiter des Geschäftes nahm mich mit in die „Schraubenlagerhalle“ und stellte mir eine Alternative aus Schrauben, Schraubhülsen und Unterlegscheiben zusammen, es gibt noch Kundenservice !!!, passend zu meinem Projekt konnte ich die Schrauben einzeln kaufen!

Wie zu erwarten war, war das Bügelvlies viel zu dünn für mein Vorhaben. Aus dem Stoff mit dem aufgebügeltem Vlies nähte ich mir eine einfache Tasche mit Griffen (auf dem Foto unten rechts im unteren Regal links). Auch  Volumenvlies ist nicht stabil genug (auf dem Foto unten rechts im oberen Regal links).  Mit Vlieseline Decovil hat es prima geklappt, stabil und lederähnlich, ich hatte noch zwei Reststreifen, die ich gestückelt habe, hält prima. Mit einem Schrägband habe ich die Klappe der Tasche eingefasst, ein passendes Gurtband  dazu gab es nicht. Übergangsweise habe ich ein beiges Band angebracht. Da hoffe ich jetzt auf den Stoffmarkt in Viersen im April, Ich mag es ja, wenn sich die Farben wiederholen und es farblich aufeinander abgestimmt ist. Die Tasche passt super zu meiner Kleidung und zu meinem Schmuck „Layering“ 😉

Schmuckaufbewahrung

Bevor ich nun Glas für weiteren Schmuck in der Mikrowelle schmelze, brauche ich eine Aufbewahrung für die bisher entstandenen Schmuckstücke. Im Moment liegen sie in einer Glasschale… Wenn Sie mich schon öfter auf meiner Site besucht haben, wissen Sie, dass ich Schmuck-Sets liebe: Ohrringe, Ketten, Ringe und auch Armbänder aus dem gleichen Material, in der gleichen Machart oder in den gleichen Farben.

Von einem „Holzstapelspiel“ hatte ich noch viele Hölzer (sauber zugesägt, geschmirgelt), die ich als Rahmen für eine Schmuckset-Aufbewahrung verwenden wollte. Im Baumarkt ließ ich mir eine Sperrholzplatte passend zur Größe der Hölzer als Basis zusägen, im Stoffgeschäft kaufte ich Samtstoff und Volumenvlies. Leim hatte ich noch, die Heißklebepistole wollte ich für diese Holzarbeit  nicht einsetzen.

Schmuckset-Aufbewahrung
Schmuckset-Aufbewahrung

Das Leimen der Hölzer klappte prima. Mit dem Kleben des Vlieses und des Samtes war ich nicht zufrieden: Heißkleber hinterließ „Huckel“- „Kleberberge“, das Auftragen von Leim oder Flüssigkleber gelang mir nicht ohne Klebespuren auf der Samtfläche zu hinterlassen. Sprühkleber habe ich nicht ausprobiert. Im Moment liegt das Volumenvlies und der Samt lose im Holztablett, es kann gut sein, dass ich mir noch kleine Samtkissen nähe 😉

 

 

 

 

„Elbe“ sei Dank

Mit „Elbe“ war eine Ansichtskarte, die ich zu meinen Schulzeiten erhalten habe, unterzeichnet. Von wem war sie? Wer ist „Elbe“?

L.B. ist des Rätsels Lösung!

L.B. hat mich mit Kiefernnadeln überrascht, die sie auf einem Spaziergang für mich gesammelt hatte. DANKE!

Nun konnte ich doch noch eine Idee mit den Kiefernnadeln (Ärgerlich? Oder einfach nur schade? ) umsetzen.

Die Kiefernnadeln lassen sich prima in ein Juteband „stecken“, ein Juteband mit grünen Kiefernnadeln ließe sich als Tischschmuck, als Geschenkband, als Schmuckband für einen kleinen Blumenübertopf oder für ein Glas nutzen.

Aus den Nadeln von L.B. habe ich ein Tannenbäumchen gemacht: Nadeln und einen Steckdraht bündeln, mit einem feinen Draht umwickeln, Loch in ein Stück Holz (hier Treibholz) bohren, Bäumchen montieren.

Passt prima zu meinem Engel, finde ich.