Eine alte Jeans

Was machen Sie mit Kleidungsstücken, die nicht mehr passen? Bisher habe ich meine alte Kleidung für einen guten Zweck gespendet.

Nun wollte ich mal wissen, was man aus einer alten Jeans Neues machen kann, Upcycling nennt sich das.

Eine alte Blümchen-Stretch-Jeans war der erste Versuch.

  • Aus dem Gesäßteil wurde eine große Tasche: in der Mitte aufschneiden, Teil (Schritt) herausschneiden, neu zusammen nähen, Taschenboden abnähen, für den Trageriemen Gurtband an einen Schlüsselring nähen und mit weiteren Schlüsselringen an den Gürtellaschen des Oberteils befestigen
  • Aus einem Hosenbein wurde eine kleine Tasche: Hosenbein in gewünschter Länge zuschneiden, an der Schnittkante rechts auf rechts zusammennähen, Taschenboden abnähen, wenden, Ösen für den Trageriemen anbringen, Magnetverschluß anbringen, Band durch die Ösen fädeln und verknoten
  • Aus dem anderen Hosenbein wurde eine kleine Reißverschlußtasche, eine Handyhülle, ein Portemonnaie und Jeansperlen-Schmuck
Eine alte Jeans upcyceln

Mal sehen, was aus meiner nächsten alten Jeans wird 😉

Bunter Markt in Mülheim

Freude hatte ich am Mitmachstand zur Serviettentechnik im April auf dem Bunten Markt in Mülheim.

 

Mitmachstand in Mülheim

Ganz besonders viel Freude hatte ich an einer 3 jährigen „Mitmacherin“, die voller Eifer, ganz allein ohne Hilfe zwei Untersetzer gestaltete. Ihre große Schwester gestaltete Dosen, Untersetzer und Anhänger, man merkte, dass in dieser Familie gern gebastelt wird. Sie erlaubten mir, sie zu fotografieren und mit diesem Foto wollte ich mir eine Erinnerung an den Tag in Mülheim gestalten.

Foto potch auf Stoff sollte noch eine Chance bekommen. Diesmal hatte ich den Stoff gewaschen und keinen Weichspüler benutzt.

Foto auf Stoff gepotcht

Wirklich zufrieden bin ich mit dem Ergbnis nicht: an einer Stelle blieb die Farbe nicht haften (Foto unten links), an anderen Stellen blieb ein Grauschleier, der ja eigentlich bei der Nachbehandlung hätte verschwinden sollen.

Den Stoff mit dem Foto rahmte ich in einem Stickrahmen. Die kleinen Macken stören mich nun doch nicht so sehr.

Bunter Markt in Mülheim am 27. April 2019

Bunter Markt Mülheim 27.04.2019
Bunter Markt Mülheim 27.04.2019

Falls Sie in der Nähe wohnen, kommen Sie  vorbei!

Mich finden Sie an einem Mitmachstand zur Serviettentechnik. Gestalten Sie mit Reispapier oder Servietten Geschenkanhänger, Mini-Leinwände, kleine oder große Schachteln, Bierdeckel und und und…Wollten Sie das immer mal schon ausprobieren, dann kommen Sie vorbei!

Hier die ersten Ideen für den Mitmachstand mit Reispapier

Kleinigkeiten mit Reispapier (Serviettentechnik)
Kleinigkeiten mit Reispapier (Serviettentechnik)

Für alle, die nicht in der Nähe wohnen, gibt es in den nächsten Tagen die Anleitungen online 😉

Freitag

und wieder gehen Zehntausende junger Menschen auf die Straße um für die Zukunft zu demonstrieren: Fridays for future!

Anfang der Siebziger Jahre hatte mein damaliger Erdkundelehrer unsere Klasse vor den Folgen des „Treibhausgases“ (FCKW, war damals in allen Spraydosen, Kühlschränken) gewarnt: Das Eis der Pole würde schmelzen und das Wasser würde große Teile Deutschland überfluten: Münster würde eine Hafenstadt werden.

Damals gab es noch keine Computer, keine Grafiken, die das Szenario veranschaulichen hätten können…Damals nahm ich mir meinen Atlas und betrachtete die Deutschlandkarte…

Finger auf dem Atlas
Finger auf dem Atlas

Heute ist es nicht mehr das FCKW… und man rechnet eher mit einem Anstieg der Meere um 66 m: Dortmund würde Hafenstadt!

Eine Grafik von National Geographic  habe ich dazu in der WELT online gesehen:

„Erderwärmung: Wenn der Meeresspiegel um 66 m steigen würde“

„Vor uns die Sinflut? „National Geographic“ zeigt, welche Folgen die Überflutung hätte, wenn Gletscher und Polkappen abschmelzen würden

Quelle: National Geographic“

 

Aus dieser Karte habe ich einen Ausschnitt gewählt, spiegelverkehrt mit einem Laserdrucker ausgedruckt und wollte ihn mit Fototransfer Potch auf eine Baumwolltasche übertragen. In der Anleitung steht: auch für Textilien geeignet. Das war bei mir dann nichts: Die Farbe hielt nicht überall, „Farblöcher“ entstanden! Wahrscheinlich ist der Ausdruck zu farbig, vielleicht eignen sich Schriftzüge besser oder es lag am Stoff, den ich nicht vorbehandelt hatte…

Tasche-1
Tasche-1

Im Internet hatte ich gelesen, dass man/frau auch Lavendelöl zum Übertragen von Laserdruck-Fotos verwenden kann. Also ein neuer Versuch: das Logo „Fridays for Future“ (kann man/frau sich auf der Internetsite herunterladen) wollte ich auf der Rückseite der Tasche aufbringen, zurecht schneiden und es dann in einem Stickrahmen rahmen. Dieser Versuch ging bei mir dann auch gründlich daneben: die Farbe ließ sich weder durch Rubbeln mit einer Löffelkante noch durch Bügeln übertragen …es muss am Stoff gelegen haben.

Tasche-2
Tasche-2

3. und letzter Versuch!

Fototransfer auf Tyvek: das hat geklappt! Mit Tyvek hatte ich vor längerem  experimentiert zunächst für Schmuck . Die Karte hatte ich länger trocknen lassen, deshalb ist das Ergebnis besser. Das Plakat von „Fridays for Future“ (kann man/frau sich im Internet herunterladen) hatte ich mit Foto Potch aufgebracht und mit dem Föhn getrocknet, stand in der Anleitung, würde ich aber nicht empfehlen – das Weltall hat auch einen Grauschleier, der durch das Lackieren eigentlich verschwinden sollte… naja passt ja auch!

Tasche-3
Tasche-3

Die Knitterfalten entstanden dadurch, dass ich die Tasche rechts auf rechts mit der Nähmaschine zusammengenäht habe und dann gewendet habe.

Diese Tasche werde ich für kleine Einkäufe benutzen – nicht nur freitags!

Fotos übertragen – Potchen

„Potchen“ so nennt sich die Technik, mit der Fotos auf Holz, Leinwand oder andere Materialien übertragen werden kann.

Material:

  • spiegelverkehrt ausgedrucktes Foto  – Wichtig: Laserausdruck!!! – normales Papier
  • Foto Transfer Potch
  • Foto Transfer Potch Überzugslack
  • 2 Pinsel
  • Schere
  • Rakel oder Scheckkarte
  • Schale mit Wasser
  • Schwämmchen
  • Holz oder Leinwand

( weiße und dunkle Acrylfarbe, Schmirgelpapier , wenn es ein Shabbybild werden soll)

Potchen - Material
Potchen – Material

Für meine ersten Potch-Versuche habe ich Balsa-Holz verwendet. Dieses Holz lässt sich mit einem Cuttermesser schneiden, mehrmals mit leichtem Druck an der Schnittkante entlang fahren.

Vorgehen beim Potchen ohne weiße Grundierung mit Acrylfarbe

  • Foto am PC spiegeln
  • mit einem Laserdrucker auf normalem Papier ausdrucken
  • Holz zurecht schneiden
  • Holz mit Foto Potch einstreichen
  • Foto mit Foto Potch einstreichen
  • Foto mit Klebeseite auf das Holz legen
  • mit den Fingern glatt streichen
  • mit einem Rakel oder einer Scheckkarte andrücken
  • trocknen lassen, am besten über Nacht
  • mit einem nassen Schwämmchen das Papier anfeuchten
  • mit den Fingern die Papierschicht des Fotos wegrubbeln
  • rubbeln, rubbeln, rubbeln
  • trocknen lassen
  • mit Überzugslack lackieren
Potchen auf Holz
Potchen auf Holz

Meine ersten Potch-Versuche auf Holz und Leinwand (unten links), mal mit, mal ohne Grundierung. Ohne Grundierung scheint die Holzmaserung durch das Foto.

Potchen - erste Versuche
Potchen – erste Versuche

Laserausdrucke kann man im Kopierladen machen lassen. Bei Ebay gibt es viele Vintage-Bilder oder Sprüche zu kaufen, die bereits spiegelverkehrt mit einem Laserdrucker ausgedruckt sind.

Holz-Gobelin-Tasche

Nun brauchte ich doch nicht auf den Stoffmarkt in Viersen zu warten, um mir eine Holz-Gobelin-Tasche nach meiner Vorstellung zu gestalten. In einem Stoffgeschäft in Kevelaer gab es passendes Schräg- und Gurtband und eine noch dickere Verstärkung (offensichtlich gibt es zwei Arten von Vlieseline Decovil)   für den Stoff ;-).

Holz-Gobelin-Tasche
Holz-Gobelin-Tasche

Holz und Leder! – Holz und Gobelin?

Mit einem DIY-Set  von Twercs hatte ich mir die „Handtasche Leni/Frieda“ gestaltet. Ein tolles Set mit allen Materialien, gut beschriebener Anleitung  zu einem super günstigen Preis, allerdings mit einem (kleinen) Fehler: die Maßangaben zum Anbringen des Magnetverschlusses stimmen nicht, deshalb hat meine Tasche nun zwei Metallknöpfe auf der Vorderseite… wenn man/frau das weiß, kann man/frau den Magnetverschluss ja zum Schluss anbringen.

Im Stoffgeschäft hatte ich neulich schöne Gobelinstoffe gesehen und wollte mir aus Holz und Stoff eine Tasche „werkeln“. Meine Holztasche hatte ich dabei. Zur Verstärkung des Stoffes empfahl man mir das feste Bügelvlies,  meine Einwände, ob das denn wohl ausreiche, wurden hinweg gefegt…

Tasche aus Holz und Leder/Gobelin
Tasche aus Holz und Leder/Gobelin

Im Baumarkt kaufte ich eine Holzleiste und Polsternägel, leider gab es dort keine Buchbinderschrauben und auch keine Schraubhülsen in der passenden Größe. Man gab mir den Tipp, es in einem Eisenwarengeschäft in der Viersener Südstadt zu versuchen. Buchbinderschrauben gab es dort auch nicht, aber der Mitarbeiter des Geschäftes nahm mich mit in die „Schraubenlagerhalle“ und stellte mir eine Alternative aus Schrauben, Schraubhülsen und Unterlegscheiben zusammen, es gibt noch Kundenservice !!!, passend zu meinem Projekt konnte ich die Schrauben einzeln kaufen!

Wie zu erwarten war, war das Bügelvlies viel zu dünn für mein Vorhaben. Aus dem Stoff mit dem aufgebügeltem Vlies nähte ich mir eine einfache Tasche mit Griffen (auf dem Foto unten rechts im unteren Regal links). Auch  Volumenvlies ist nicht stabil genug (auf dem Foto unten rechts im oberen Regal links).  Mit Vlieseline Decovil hat es prima geklappt, stabil und lederähnlich, ich hatte noch zwei Reststreifen, die ich gestückelt habe, hält prima. Mit einem Schrägband habe ich die Klappe der Tasche eingefasst, ein passendes Gurtband  dazu gab es nicht. Übergangsweise habe ich ein beiges Band angebracht. Da hoffe ich jetzt auf den Stoffmarkt in Viersen im April, Ich mag es ja, wenn sich die Farben wiederholen und es farblich aufeinander abgestimmt ist. Die Tasche passt super zu meiner Kleidung und zu meinem Schmuck „Layering“ 😉

Schmuckaufbewahrung

Bevor ich nun Glas für weiteren Schmuck in der Mikrowelle schmelze, brauche ich eine Aufbewahrung für die bisher entstandenen Schmuckstücke. Im Moment liegen sie in einer Glasschale… Wenn Sie mich schon öfter auf meiner Site besucht haben, wissen Sie, dass ich Schmuck-Sets liebe: Ohrringe, Ketten, Ringe und auch Armbänder aus dem gleichen Material, in der gleichen Machart oder in den gleichen Farben.

Von einem „Holzstapelspiel“ hatte ich noch viele Hölzer (sauber zugesägt, geschmirgelt), die ich als Rahmen für eine Schmuckset-Aufbewahrung verwenden wollte. Im Baumarkt ließ ich mir eine Sperrholzplatte passend zur Größe der Hölzer als Basis zusägen, im Stoffgeschäft kaufte ich Samtstoff und Volumenvlies. Leim hatte ich noch, die Heißklebepistole wollte ich für diese Holzarbeit  nicht einsetzen.

Schmuckset-Aufbewahrung
Schmuckset-Aufbewahrung

Das Leimen der Hölzer klappte prima. Mit dem Kleben des Vlieses und des Samtes war ich nicht zufrieden: Heißkleber hinterließ „Huckel“- „Kleberberge“, das Auftragen von Leim oder Flüssigkleber gelang mir nicht ohne Klebespuren auf der Samtfläche zu hinterlassen. Sprühkleber habe ich nicht ausprobiert. Im Moment liegt das Volumenvlies und der Samt lose im Holztablett, es kann gut sein, dass ich mir noch kleine Samtkissen nähe 😉

 

 

 

 

„Elbe“ sei Dank

Mit „Elbe“ war eine Ansichtskarte, die ich zu meinen Schulzeiten erhalten habe, unterzeichnet. Von wem war sie? Wer ist „Elbe“?

L.B. ist des Rätsels Lösung!

L.B. hat mich mit Kiefernnadeln überrascht, die sie auf einem Spaziergang für mich gesammelt hatte. DANKE!

Nun konnte ich doch noch eine Idee mit den Kiefernnadeln (Ärgerlich? Oder einfach nur schade? ) umsetzen.

Die Kiefernnadeln lassen sich prima in ein Juteband „stecken“, ein Juteband mit grünen Kiefernnadeln ließe sich als Tischschmuck, als Geschenkband, als Schmuckband für einen kleinen Blumenübertopf oder für ein Glas nutzen.

Aus den Nadeln von L.B. habe ich ein Tannenbäumchen gemacht: Nadeln und einen Steckdraht bündeln, mit einem feinen Draht umwickeln, Loch in ein Stück Holz (hier Treibholz) bohren, Bäumchen montieren.

Passt prima zu meinem Engel, finde ich.

Markt und Straßen


„Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.“

so beginnt das Gedicht „Weihnachten“ von Joseph von Eichendorff.

Weihnachten hatte ich neulich schon, als mein Weihnachsgeschenk geliefert wurde: der Twercs Werkzeugkoffer von Vorwerk 🙂 Die Idee dieses Koffers fand ich klasse seit ich davon gehört hatte und dazu bietet Vorwerk auch tolle DIY-Sets : Kreativ-Kits an mit allen Materialien, die man für die einzelnen Projekte braucht. Zu Weihnachten gab es viele Sonderangeboten 😉 und so leistete ich mir diesen Koffer 😉 und ich bin begeistert.

Für das kleine Winter-/Weihnachtsdorf kamen die Stichsäge, Bohrmaschine und Heißklebepistole erstmals zum Einsatz. Das schwarze Haus entstammt dem Kreativ-Kit „Winterdörfli“ von twercs. Sehr gute Anleitung: leicht verständlich, bebildert. Sehr angenehmes Arbeiten mit den Werkzeugen ohne störende Kabel, sofort einsatzbereit nach dem Laden im Koffer, die Heißklebepistole hat einen festen Stand, kein Gekippele, eine feine Düse und beim Kleben habe ich mir seit langem nicht die Finger verbrannt 😉

Mit dem Stichsägen tue ich mich noch schwer, irgendwas mache ich da noch nicht richtig…oder mir fehlt schlicht die Übung, richtig gerade habe ich nicht gesägt, auf jeden Fall entstanden die zwei anderen Häuser des Dorfes aus Sperrholz, das schwarze Holz war mir zu schade.

Die Dächer der Häuser habe ich mit Kunstschnee beklebt, und auf ein Tablett geklebt, die beleuchteten Laternen und Kabel zum Batteriefach ebenfalls. Stücke einer Schneedecke klebte ich zwischen Häuser und Laternen, für die Tannenbäume schnitt ich ein kleines Loch in die Schneedecke und klebte sie fest. Dann rieselte noch Kunstschnee über das Dorf.


Ärgerlich? Oder einfach nur schade?

Ja, da hatte ich tolle Deko-Ideen zu Weihnachten auf YouTube und in Zeitschriften gesehen und mich voller Vorfreude an die Materialbeschaffung begeben.

Eine Idee, die ich toll fand, war das Einarbeiten von Kiefernnadeln (Nadeln der Schwarzkiefer, etwa 8 bis 10 cm lang) in ein Drahtgeflecht, das wäre ja mal etwas anderes zu Weihnachten und ich hatte schon viele andere Ideen im Kopf: kleine Bäumchen, Kugeln, Bilder hinter Glas… In den Videos wird gesagt, diese Nadeln gäbe es beim Floristen, könne man Händeweise kaufen.

Beim Floristen meinte man zu mir, da sei ich nicht die erste, die diese Nadeln kaufen wolle… es gäbe frische Kiefernzweige, ich könne mir ja die Nadeln abzupfen…

Auch einzelne Eukalyptusstängel könne man nicht kaufen, wird auch in so vielen Videos gesagt: Stängel für 0,80 Euro…es gabe nur ein Bund…, sie hatten eine großblättrige Art, war nicht billig!

Naja, ich verließ den Laden mit einem Bund Kiefern und einem Bund Eukalyptus, wohl wissend, dass meine Ideen damit nicht umzusetzen sind…aber vielleicht fällt mir ja etwas anderes dazu ein, dachte ich.

keine Kiefernnadeln
keine Kiefernnadeln

Wie vermutet sind die Kiefernnadeln zu fein, um in ein Drahtknäuel eingearbeitet werden zu können…

Gestern war ich im größten Gartencenter am Niederrhein und dort gab es auch keine Nadeln der Schwarzkiefer, letztes Jahr boten sie welche in Tüten abgepackt an…

Naja, es kann ja sein, dass es nur in dieser Region diese Nadeln nicht zu kaufen gibt…

Naja, es kann ja auch sein, dass Floristen nicht darauf eingestellt sind, dass es einige aktuelle YouTube-Videos gibt, in denen diese Nadeln verarbeitet werden… und können diese Nadeln nicht ordern… dann könnte man es nächstes Jaht ja noch mal probieren… online gab es übrings auch keine zu kaufen…

Schade… zufrieden bin ich mit der Kiefer-Eukalyptus-Kombination für die feierliche Tischdeko mit Kerze ;-).

 

Sterne aus Draht

In diesem Jahr gibt es Drahtsterne. Hier meine Prototypen:

Drahtsterne
Drahtsterne

Material:

Holzbrett, Nägel ohne Köpfe, Draht, evtl. Band zum Aufhängen

Werkzeug:

Hammer, Zange

  • auf ein Holzbrett 10 Nägel ohne Kopf so einschlagen, dass sich sich der Umriss eines Sternes ergibt – im Internet gibt es zahlreiche Sternvorlagen in unterschiedlichen Größen
  • den Draht um die Nägel biegen
  • je nach Drahtstärke 4 bis 7 Runden
  • Stern von den Nägeln lösen
  • 5 kurze Drahtstücke zur Stabilisisierung des Sterns an den Zacken anbringen
  • Band zum Aufhängen des Sternes anknoten, wenn gewünscht

Klappt auch prima mit einer Draht-LED-Lichterkette 😉

Sterne aus Draht
Sterne aus Draht

 

 

Plastik aus Holzästen

Von der Herbstgruß-Werkelei (Pilze ) hatte ich noch Holzästen übrig, die ich lieber verwerten wollte als sie aufzubewahren, einen Rundstab und ein Stück Holz für den Sockel hatte ich auch noch, Bindfaden sowieso, (Spachtelmasse, die habe ich doch nicht verwendet), Strukturpaste und Acryfarbe in Silber.

Auf YouTube hatte ich bei DIY einfach kreativ das Video von Martina Lammel „Holzfigur mit Metalleffekt“ gesehen. Sie hatte für die Holzfiguren Anmachhölzer verwendet, tolle Idee. Ein Sack Anmachhölzer aus dem Baumarkt war mir zu viel…

Ich nahm das, was ich hatte.

Plastik aus Holzästen
Plastik aus Holzästen

So habe ich die Figur gemacht:

  • Mittelpunkt des Holzstückes bestimmen
  • Loch in Stärke des Rundstabes in das Holzstück bohren
  • Rundstab einstecken – leimen war bei mir nicht nötig
  • Holzäste (meine hatte ich schon für die Pilze in zwei Größen zugesägt) um den Rundstab anordnen, die längeren für den Körper, die kürzeren für den Kopf
  • mit Bindfaden/Kordel umwickeln und verknoten
  • Strukturpaste mit den Fingern (Handschuhe) auftragen
  • trocknen lassen
  • mit Acrylfarbe bemalen

Der Metallglanz kam bei meiner silbernen Acrylfarbe nicht so gut heraus, da wäre eine Metallic-Farbe sicher besser… hatte ich doch… noch von den Weihnachtssternen aus Tyvek

Und so sieht die Figur nun aus … jetzt in der Vorweihnachtszeit bekommt sie noch eine Weihnachtsmütze für Flaschen und fertig ist ein ganz anderer Weihnachtsmann 😉

Plastik aus Holzästen 2
Plastik aus Holzästen 2

Holzäste verwertet 😉

„Ich gehe mit meiner Laterne“

Pappmaschee-Mädchen
Pappmaschee-Mädchen

Mein Pappmaschee-Mädchen sollte in diesem Jahr eine Martins-Laterne bekommen.

Die Sternenfolie hatte mich letztes Jahr fasziniert und so entstand die Laterne aus einer Käseschachtel, Sternenfolie, einer Lichterkette und einem Holzstab; doppelseitiges Klebeband, Malerkrepp und Draht wurden auch verarbeitet.

Sternenfolie-Laterne
Sternenfolie-Laterne

  • Breite der Sternenfolie ausmessen – Umfang der Käseschachtel  + 2 cm
  • Höhe der Laterne je nach Lust und Laune festlegen
  • Größe mit Folienstiften auf Folie übertragen
  • ausschneiden
  • doppelseitiges Klebeband außen um die Käseschachtel kleben
  • Schutzfolie des Klebebandes ein paar Zentimeter abziehen
  • Sternfolie ausrichten
  • durch Rollen der Schachtel wird die Folie nun ganz einfach angeklebt
  • Draht als Aufhängung an den Seiten der Laterne anbringen

Ein normaler  beleuchteter Laternenstab würde nur einen großen Stern im Inneren der Laterne erzeugen, was  toll aussieht.

Mir schwebten viele Sterne vor, deshalb musste eine Lichterkette her. Eine LED Lichterkette mit Knopfbatterien wäre die einfachste Lösung. 2 hatte ich gekauft, sogar mit Timer, was ich besonders toll fand, doch beide funktionierten nicht 🙁 Man/frau sollte sie direkt im Geschäft testen!

Deshalb nun dieses Vorgehen:

  • am unteren Ende eines Holzstabes  die Rückseite des Batteriefaches ankleben – die Öffnung zum Batteriefach sollte nicht festgeklebt werden, sonst würde ja ein Batteriewechsel nicht klappen
  • die Zuleitung entlang des Stabes festkleben
  • aus Draht eine Aufhängung biegen
  • Lichterkette in das Innere der Laterne stecken
  • Laterne am  Stab einhängen

Einen schönen Martinsabend mit leuchtenden Laternen und strahlenden Kinderaugen!

Paper Mache Clay – Rezept von Jonni Good

Die Pilze meiner kleinen Herbstgrüße hatte ich aus Paper Mache Clay nach dem Rezept von Jonni Good hergestellt.

www.ultimatepapermache.com

Vor etlichen Jahren hatte ich die Künstlerin im Internet entdeckt. Ihre Pappmaschee-Figuren sind so ganz anders als meine.

Einige ihrer Paper Mache-Rezepte hatte ich ausprobiert, hatte aber damals  Probleme die von ihr verwendeten Materialien (sie lebt in USA) in Deutschland zu bekommen. Joint Compound – was ist das wohl? – damals erhielt ich „Verbinder“ als Übersetzung… naja Verbinder kann ja alles sein.. „Fliesenkleber“ meinte man im Baumarkt, klappte nicht damit… Toll fand ich, dass sie die Zutaten genau abgemessen hat und für uns Europäer sogar abgewogen hat.

PaperMacheClay-J.Good
PaperMacheClay-J.Good

Ihr Rezept:

  • 24 g trockenes Toilettenpapier in Wasser einweichen, zerdrücken, Wasser ausdrücken, so dass es
  • 110 g nasses Papier ergibt
  • in eine Schüssel geben, dazu kommen
  • 200 g Joint Compound – ich habe Fertigspachtel verwendet (klappt!)
  • 130 g Elmer’s Glue – Leim (Ponal oder Patex klappt beides!)
  • 70 g Maisstärke
  • 3 Esslöffel Pflanzenöl (das ganz einfache reicht)
  • 70 g Mehl

Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer vermengen

  • Bis zu 30 g Mehl können noch dazu gegeben werden

Diese lufttrockenden Masse kann in einem verschlossenen Beutel bis zu 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.