Der Stoff braucht Farbe 4 – Textil-Sprühfarbe

3 aus ungebleichtem Baumwollstoff genähte Beutel hatte ich noch, die ich ohne Weichspüler gewaschen hatte und weißen Verbandschlauch auch gewaschen.  Textil-Sprühfarbe gab es mal irgendwann irgendwo mal im Angebot, hatte ich, nun war die Zeit gekommen, die Farbe zu testen.

Textil-Sprühfarbe-1
Textil-Sprühfarbe-1

Textil-Sprühfarbe kann auf unterschiedliche Weise zur Anwendung gebracht werden, verschiedene Techniken sind möglich. Ich sprühte einfach mal drauf los, ließ die Farbe trocknen, und bügelte die gefärbten Beutel und das Stück Verbandschlauch, um die Farbe zu fixieren.

Von der Intensität der Farben war ich zunächst enttäuscht, sie sind  sehr blass im getrockneten Zustand, die rot-gelbe Variante ist nur schwer zu erkennen…

Aber der Färbeprozeß war ja noch nicht beendet: die gefärbten Textilien müssen noch auf links bei 30 Grad gewaschen werden und nach dem Trocknen auf links gebügelt werden. Nun sind die Farben etwas kräftiger.

Um zu sehen, wie die Farbe auf weißem Stoff wirkt, habe ich ein weißes T-Shirt „besprüht“.

Textil-Sprühfarbe-2
Textil-Sprühfarbe-2

Es sind pastellige Farben.

 

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Der Stoff braucht Farbe 3 – Eiswürfel

Diese Färbetechnik hatte ich bei „DIY einfach kreativ“ vor längerem auf YouTube gesehen und musste sie nun mal unbedingt ausprobieren. Julia Lange stellte das Färben mit Eiswürfeln vor.

Leider hatte ich kein „Farbpulver“ mehr, ich nahm Seidenmalfarbe für diese „Eiswürfeltechnik“.

Ein Beutel, den ich aus ungebleichtem Baumwollstoff genäht hatte, war mein „Versuchsobjekt“. Weiße Baumwolle zum Ausprobieren hatte ich mehr.

Eiswürfel-1
Eiswürfel-1
  • Stoff waschen ohne Weichspüler, trocknen lassen
  • Stoff drapieren auf Sieb über Auffangschale
  • Eiswürfel auf den Stoff legen
  • Farbpulver darüber streuen, hatte ich ja nicht, also Seidenmalfarbe darüber geben
  • Eis schmelzen lassen
  • immer mal wieder gucken, wie das Eis schmilzt und wo schon Farbstrukturen sichtbar sind
  • trocknen lassen

Ich war zu ungeduldig und habe den Beutel noch im nassen Zustand aufgeklappt. Dadurch sind die Strukturen nicht mehr so gut sichtbar, weil die Farbe ja im ausgebreitetem Stoff anders weiter verläuft und trocknet.

Besser warten, bis der Stoff vollständig getrocknet ist.

Eiswürfel-2
Eiswürfel-2
  • Stoff bügeln um die Farbe zu fixieren – gilt für die Seidenmalfarbe

Diese Technik gefällt mir sehr gut, ich mag ja zufällig Entstandenes! Ja, mit dieser Technik werde ich  Stoff färben und dann zu Tüchern, Kissen, Beuteln verarbeiten ;-))

 

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Der Stoff braucht Farbe 2 – Textilstifte

Ein kleines Täschchen aus der ungebleichten Baumwolle habe ich mit den Textilfarbstiften von Ikea bemalt.

  • Stoff waschen ohne Weichspüler, trocknen lassen
  • Mit den Stiften bemalen
  • 1 Stunde trocknen lassen
  • von der linken Seite, also der Rückseite des Gemalten, bügeln
Textilfarbstifte
Textilfarbstifte

einfach, schnell, kräftige Farben 😉

 

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Der Stoff braucht Farbe 1 – Batik

Aus dem ungebleichten Baumwollstoff (von Ikea) hatte ich Beutel, Täschchen und Tücher genäht.

ungebleichte Baumwolle
ungebleichte Baumwolle

Verschiedene Färbetechniken wollte ich ausprobieren und sehen, wie die Farbe auf unterschiedlichen Stoffen wirkt und was mir am meisten Freude macht.

Batik kannte ich aus meiner Jugend, damals wurde alles mögliche „gebatikt“.

Batik-1
Batik-1

Ganz wichtig: Stoff waschen ohne Weichspüler, bevor es ans Färben geht, egal welche Technik, egal welche Farbe!

Ausprobiert habe ich das Batiken mit dem ungebleichten Baumwollstoff von Ikea, mit dünnem weißen Baumwollstoff aus dem Stoffladen und mit einem Baumwollbeutel von Tedi (sind gerade für 0,55 Euro zu haben).

Einige Stoffstücke habe ich mit Band abgebunden, so wie ich es kannte. Batiken auf japanisch Shibori kannte ich noch nicht. Leider hatte ich nur rechteckige Hölzer da.

Ich hielt mich an die Anleitung auf der Rückseite der Stofffarbe. Da hat jeder Farbhersteller andere Anleitungen und auch andere Methoden, wie die Farben später fixiert werden.

Mir war nicht klar, ob denn nun nach dem Auswaschen der überschüssigen Farbe nach dem Farbbad die Stoffe „ausgepackt“ werden sollen und dann ins Fixierbad, oder noch „eingepackt“… Ich packte sie aus und dann kamen sie ins Fixierbad.

Batik-2
Batik-2

Wie unterschiedlich die Farbe auf den Stoffen wirkt, können Sie auf dem Foto links unten sehen: Untergrund : Tedi-Tasche, links ungebleichter Baumwollstoff, rechts weißer Baumwollstoff.

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Beutel, Täschchen oder Tuch?

Mit meiner neuen Overlock wollte ich schnell und einfach „nachhaltige“ Geschenkverpackungen nähen: Beutel, Täschchen oder Tücher aus Jeans-Blusen-Stoffen.

Zugbeutel finde ich deshalb so gut, weil der Inhalt des Beutels nicht verloren geht, wenn der Beutel zugezogen ist. Täschchen und Tücher sind schnell genäht. Alle drei „Verpackungen“ sind wieder und weiter verwendbar.

Beutel-1
Beutel-1

Ein quadratisches Tuch ist an der Overlock ruckzuck mit einem Rollsaum versäubert. Im Internet finden sich zahlreiche Varianten, wie man Geschenke in einem quadratischen Tuch verpackt, ist eine japanische Technik und nennt sich Furoshiki.

Einfachen Täschchen hatte ich vor 2 Jahren aus Korkstoff genäht (Kleinigkeiten aus Korkstoff mit und ohne Nähen ), der nicht versäubert werden muss,  Jeans-Blusenstoff muss es. Ein rechteckiges Stück Stoff wird zunächst oben und unten versäubert. Nun probiert man aus, wie man das Täschchen haben möchte: untere Seite hochklappen, obere Seite darüberlegen.  Das untere Teil wird mit Stecknadeln festgestellt und die Overlock-Maschine erledigt den Rest in einem Arbeitsgang: die Seiten werden im unteren Teil zusammengenäht und versäubert und im oberen Teil, der späteren Klappe, versäubert. Schließen lassen sich meine Täschchen mit einem Plastik-Druckknopf. Metall-Druckknöpfe finde ich besser aber auch teuer: ein Druckknopf kostet 1,20 Euro, von diesen Snaps habe ich noch viele.

Ja, Zugbeutel…ich nähte mal drauf los und versuchte eine für mich einfache Variante zu finden: mal mit der Oberlocknaht außen, mal innen, mal mit dem Tunnelzug außen, mal innen, mal gut versäubert, mal nicht, mal sah man die Seitennähte, mal nicht.

Diese Variante gefällt mir am besten.

Beutel-2
Beutel-2

Jeans-Blusenstoff ist nicht so preiswert wie ungebleichter Baumwollstoff, den gibt es bei Ikea schon für 3 Euro pro Meter. Und so führte mich mein Weg zu Ikea. Wie praktisch: neben dem Stoff lagen auch Textilfarbstifte, die ich auch mitnahm.

Beutel-3
Beutel-3

 

Im Internet gibt es sehr viele Anleitungen, wie man einen Zugbeutel nähen kann. Für jemanden wie mich, der nur wenig Näherfahrungen hat, ist es sehr schwierig abzuschätzen, ob es tatsächlich möglich ist, den Beutel wie angekündigt in 10 Minuten zu nähen…bei vielen klappt es.

Ich versuchte mich an einem gefütterten Zugbeutel…

Dafür habe ich viele 10 Minuten gebraucht!

 

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Memory wire – Armband und Ketten

Bei meiner Vlies-Bestellung (Soluvlies) bei Buttinette hatte ich einen Memory-Wire-Halsreif entdeckt. Memory-Wire, ich übersetze es jetzt mal als „Draht, der sich erinnert“ kannte ich nur als Draht für Armreifen.

Das wäre ja toll, eine Kette, die man um den Hals legt ohne an einem Verschluß zu „friemeln“…die kleinen Karabiner-Verschlüsse sind nichts mehr für mich, oft nutze ich Magnetverschlüsse oder ich fertige Ketten ohne Verschluß einfach zum „über den Kopf ziehen“.

Mein Jeans-Perlen-Memory-Armreif, den ich aus  dünnem Spiraldraht gemacht hatte, war mit der Zeit etwas „ausgeleiert“. Das kann daran liegen, dass die Jeans- und Holzperlen zu schwer  für diesen Draht sind.

Ich fand in Deutschland keinen Spiraldraht, der dicker war, wobei die meisten Anbieter die Stärke des Drahtes nicht angeben auch den Durchmesser des Drahtes nicht. Anders in China und so bestellte ich mir Spiraldrähte für Armbänder und Ketten in China.

 

Memory-wire-Armband
Memory-wire-Armband

Die Perlen des Armbandes zog ich auf stärkeren Draht auf: zunächst eine Öse biegen, Perlen auffädeln, Öse biegen. So war das Armband zu klein für meinen Arm. Durch Biegen „gegen die Spannung“ ließ sich das Armband leicht in die passende Größe bringen. Für diese Perlen finde ich den stärkeren Draht besser.

Für meine erste Spiraldrahtkette hatte ich auch den dünneren Draht benutzt. Okay, die Jeansperlen sind „schwer“ im Vergleich zu den kleinen Holzperlen…die Kette lag eine Zeit lang auch ohne Verschluß prima am Hals, doch dann befürchtete ich, sie zu verlieren. Sicherheitshalber habe ich einen kleinen Magnetverschluss angebracht.

Memory-wire-Kette
Memory-wire-Kette

Meine Spiraldraht-Bestellung aus China enthielt auch stärkere Drähte für  Ketten. Die zweite Jeans-Holz-Perlen-Kette habe ich auf dickeren Draht gefädelt. Damit der Draht sich nicht an die ursprüngliche Größe „erinnert“ und mir den Hals zuschnürt, habe ich die Spannung der Kette mit den Händen  herausgenommen, indem ich die Kette stückweise „verbogen“ habe.

Soweit meine ersten Versuche mit Jeans- und Holzperlen auf Memory-wire für Armbänder und Ketten.

 

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Overlock – Erste Erfahrungen

Eigentlich nähe ich ja nicht so viel und wenn dann reichte mir bisher meine normale alte Singer-Nähmaschine. Aber wenn ich nähe, würde mir ja eine Overlock-Maschine so vieles erleichtern…wenn ich an meine Sonnenschutz-Vorhänge denke, war das schon sehr aufwändig mit der Nähmaschine.

Vor dem Einfädeln der vier Garne hatte ich Respekt…Neue Maschine sind bereits eingefädelt und durch das Anknoten des neuen Garnes an die eingefädelten Garnstücke soll es ja ganz einfach sein, hatte ich gelesen.

Auf Empfehlung einer Freundin wurde es eine W6 Overlock 454D.

Overlock1
Overlock1

Mit dem Einfädeln wollte ich mich nun nicht beschäftigen, ich knotete das weiße Garn an die bereits eingefädelten Fäden…So bräuchte ich nur die Fäden an den Nadeln einfädeln.

Naja, prompt hielt ein Knoten nicht … leider war diese Maschine nicht mit den passenden Fäden zum Wegverlauf eingefädelt…hat dann doch geklappt und es ging los. Ein altes Geschirrhandtuch habe ich ruckzuck zu kleinen Beuteln und einem Täschchen umgearbeitet. Klappte super: versäubern und nähen in einem Arbeitsschritt. So schnell, so ordentlich!

Für meinen Jeans-Reste-Schal probierte ich eine Rollnaht aus, kriegt man ja so gar nicht hin mit einer normalen Nähmaschine meine ich.

Overlock2
Overlock2

Mit Jeans-Blusen-Stoffen (aus Mönchengladbach stoff-outlet.de) und blauem Nähgarn ging es weiter…

Overlock3
Overlock3

Einen Stoffstreifen legte ich rechts auf rechts (Schöne Seiten innen) aufeinander und legte ihn unter den Nähfuß der Oberlock, die Maschine schnitt, versäuberte und nähte, nun noch den Schlauch wenden und fertig ist ein Jeansschlauch für eine Kette oder ein Henkel für eine Tasche. Die abgeschnittenen Streifen lassen sich wunderbar weiter nutzen, wie auf dem Foto verhäkeln.

 

Overlock4
Overlock4

Samstag war ich eigentlich nur auf der Suche nach einem Kontraststoff zu den Jeansstoffen. Ich fand rosafarbenen Musselin-Stoff und einen Spitzenstoff. Nach dem Einkauf im Stoffgeschäft (Stoffe Bergs) ging es weiter zu Aldi, dort gab es ein einfaches T-Shirt in der gleichen Farbe 😉

Ich nähte meinen ersten Loop.  Anleitungen dazu fand ich im Internet. Blaues Nähgarn war in der Overlook und so nähte ich den Loop so wie es sich gehört mit den Nähten nach innen. Leider schimmerte das blaue Garn durch die Spitzen, was mich störte. Warum sollte es nicht komplett sichtbar sein? Und so fasste ich den Loop mit einer blauen Overlocknaht ein 😉

So, ich geh jetzt nähen 😉

 

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Sinamay

Sinamay ist eine  Naturfaser (Sisal-Hanf), die zur Herstellung von Hüten und Haarschmuck benutzt wird.

Mein Fascinator aus Jeansstoff wäre nicht feierlich genug, falls die Queen mich einmal zum Tee einladen sollte…

Ich wollte das Material Sinamay einmal ausprobieren und bestellte mir bei Petershams (über etsy.com) ein Fascinator-DIY-Set. Die englischsprachige Anleitung ist reich bebildert und mit dem Material konnte es sofort losgehen.

Fascinator-DIY-Set von Petershams
Fascinator-DIY-Set von Petershams

Nun habe ich einen feierlichen Fascinator.

Das Set ist prima,  der Versand aus Großbritannien ist zwar etwas teuer, aber versichert,  deutsche Anbieter hatte ich nicht gefunden.

Empfehlenswert wären lange Stecknadeln. Ich habe nur normale und damit ließen sich die Blüten vor dem Nähen nur schwer zusammenstecken und auch am Haarreif befestigen.

Für eigene Kreationen hatte ich gleich noch Material mitbestellt 😉

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4 alte Jeans – die Reste

Etliche Jeansstücke waren beim Up-und Recycling meiner 4 alten Jeans übrig geblieben. Sie waren zu klein, um daraus noch Täschchen oder Mäppchen zu nähen.

Ein leichtes Tuch zu meinem jeansfarbenem ärmellosen Sommerkleid könnte ich gebrauchen.

Das Gewebe, das ich aus Fäden und Stückchen gemacht hatte, gefällt mir gut, wenn es in einem kleinen Format klappt, müsste es auch in einem größeren klappen.

Die Jeansstücke schnitt ich in Dreiecke, legte sie auf Soluvlies  (140 cm lang, 25 cm breit), bedeckte sie mit einem zweiten Streifen Soluvlies, steckte alles gut mit Stecknadeln fest und nähte los. Leider verrutschten die Stücke beim Nähen, ich musste mehrfach die Spule für den Unterfaden wechseln.  Das Ergebnis nach dem Auflösen des Vlieses war nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte…viele große Löcher durch das Verrutschen der Stoffstücke und das Wechseln der Unterfadenspule…

Leider erwies sich das Tuch nicht als alltagstauglich: meine Lesebrille verhäderte sich in den Fäden, wenn ich sie als Kette um den Hals trug. Die Lesebrille ließ sich nur mit einer Schere aus den Fäden befreien…noch ein Loch, das nicht beabsichtigt war…

Hm und nun?

Jeans-Reste-Tuch
Jeans-Reste-Tuch

Für meine Lösung brauchte ich viel Bügeleisenreiniger.

Es gibt sicher bessere Vorgehensweisen, Reststücke zu einem Tuch zu verarbeiten. Und Hilfsmittel, die ich noch nicht kannte, Spraykleber, um die Stoffstücke auf dem Vlies zu fixieren. Dieser Kleber ist nicht permanent, verhindert aber beim Nähen das Verrutschen. Pizza-Technik nennt sich eine andere geeignete Technik, Reststücke zu verwerten.

 

Jeansstoff und eine alte Bluse

Nun hatte ich meine alten Jeans verwertet, aber noch Ideen für weitere Dinge, die die Welt nicht braucht – aber ich 😉

Jeansstoff und eine alte Bluse
Jeansstoff und eine alte Bluse

Die Bluse habe ich immer sehr gerne zu Jeans getragen und ich beschloss gekauften Jeansstoff mit dem Stoff der Bluse zu kombinieren. Mit dem doppelseitigen Blügelvlies klappt das ja ruckzuck.

Geldboerse
Geldboerse

Neuerdings habe ich ein Münzbox, in der ich schnell das passende Kleingeld fürs Bezahlen „an der Kasse“ finde, also brauchte ich eine neue Börse.

Mein Taschenkalender brauchte auch ein neues Outfit.

Taschenkalender
Taschenkalender

Die Kanten der Börse und der Hülle für den Taschenkalender habe ich mit einem Zickzackstich versäubert. Geschlossen wird die Börse und der Kalender mit einem Klettverschluss.

Aus dem  Jeansstoff, teils auch in Kombination mit dem Stoff der alten Bluse sind einige Werkeleien entstanden, die nun auf ihre Weiterverarbeitung zu Schmuck warten.

Ach, Federn lassen sich aus Jeansstoff wesentlich besser herstellen als aus einer alten Jeans.

Jeans-Werkeleien
Jeans-Werkeleien

Jeansschmuck – Fascinator

Als ich neulich die Jeansfäden zu einem neuen Gewebe verarbeitet hatte, dachte ich sofort an einen kleinen Hut, nein einen kleinen Kopfschmuck, der mit einem Haarreif, einem Kamm oder einem Clip ins Haar gesteckt wird.

Bei  „DIY – einfach kreativ“ zeigte Manuela Besheimer Gräf, Schneiderin, vor einiger Zeit, wie man einen Fascinator näht, die Nähanleitung und das Schnittmuster kann man sich herunterladen.

Um ein Gefühl für die Größe eines Fascinator zu bekommen, nähte ich mir jenen Fascinator aus Jeansstoff und Tüll.

Jeans-Fascinator
Jeans-Fascinator

Mein Jeans-Fascinator ist kleiner und ich habe ihn nicht genäht, sondern mit Vlieseline verarbeitet also „geklebtbügelt“. Um den Fascinator im Haar anzubringen, habe ich mich für den großen Clip entschieden; so habe ich mehr Möglichkeiten ihn zu tragen 😉

Jeansschmuck – Fäden

Mit den gelösten Fäden von Feder und Tassel ging es weiter.

Jeansschmuck - Fäden
Jeansschmuck – Fäden

Aus den gelösten Jeans-Fäden habe ich mir mit Hilfe von Soluvlies ein Stück „neues“ Jeans-Gewebe gefertigt:

  • Fäden zwischen zwei Stücke Soluvlies legen
  • feststecken
  • mit der Nähmaschine darüber nähen
  • Vlies in Wasser geben
  • das Vlies löst sich auf
  • das neue Gewebe ist fertig
  • nur noch trocknen lassen

Mit diesem „neuen“ Jeansgewebe ließen sich Armbänder, Kettenanhänger, Ohrringe, Broschen und vieles andere fertigen…

Ich hatte eine andere Idee…

Jeansschmuck – Feder und Tassel

Federn und Tasseln aus Jeansstoff zu „werkeln“ dauert etwas.

Jeans-Feder - Haarspange
Jeans-Feder – Haarspange

Für diese Jeans-Feder habe ich zunächst die Form der Feder auf ein Stück Jeansstoff gezeichnet. Auf die linke Stoffseite habe ich bei dieser Feder einen schmalen Jeansstreifen geklebt, der später den Federkiel andeuten soll. Mit einer Nadel habe ich von der linken Stoffseite aus die hellen Jeansfäden aus dem Gewebe „heraus gefriemelt“. Diese Feder habe ich zu einer Haarspange verarbeitet: Federkiel und Spange mit Textilkleber eingestrichen, einen Moment gewartet und dann die Teile zusammengedrückt.

Jeans-Tassel - Kette
Jeans-Tassel – Kette

Aus einem viereckigen Stück Jeansstoff entsteht eine Tassel. Je nach gewünschter Farbe der Tassel löst man die andersfarbigen Fäden aus dem Gewebe, von der linken Stoffseite aus. Für den oberen Abschluß der Tassel läßt man einen Streifen des Gewebes unversehrt. Das Fransenstück wird nun gerollt und genäht oder geklebt. Diese Tassel habe ich zusammen mit einer gekauften Jeanskordel, einer Holzperle und einem Holzring zu einer Kette verarbeitet.

Aus den gelösten Fäden lässt sich auch noch etwas machen :

Jeansschmuck  – Fäden

Jeansschmuck – Streifen und Nähte

Jeansschmuck - Streifen
Jeansschmuck – Streifen

Aus Jeans-Streifen entstehen ruckzuck Ketten oder Armbänder.

Auch die Nähte von Jeans lassen sich schnell und einfach zu Schmuckstücken verarbeiten.

Jeansschmuck - Nähte
Jeansschmuck – Nähte

Jeansschmuck – Perlen aus Jeansstoff

Die Holz-Jeans-Tasche wurde zu meiner Lieblings-Jeanstasche. Deshalb sollten sich die benutzten Materialien auch im Schmuck wiederfinden: Jeans, Metall und/oder Holz.

Jeansschmuck - Perlen
Jeansschmuck – Perlen

Jeansperlen werden wie Papierperlen gerollt. Bestreicht man nur das Ende des Jeansstreifens mit Textilkleber, erhält man eine weiche Perle.

Eine sehr feste Jeansperle erhält man, wenn man den Streifen bis auf den Anfang mit Textilkleber bestreicht, einen Moment wartet und dann die Perle rollt. Nach dem Trocknen habe ich die festen Perlen mit einer Schere in eine andere Form  gebracht.

 

 

Für jeden Anlass die passende Jeans-Holz-Tasche

Jeans-Holz-Taschen und Micro-Bag
Jeans-Holz-Taschen und Micro-Bag

Je nach Anlass kann ich eine passende Jeans-Holz-Tasche auswählen, die Taschen sind unterschiedlich groß und zu manchen Anlässen brauche ich ja wenig, also reicht eine kleinere Variante.  Vielleicht trage ich auch mal zwei dieser Taschen und als Gag diese Micro-Bag, sieht bestimmt lustig aus: 180 cm lange Frau mit Mini-Täschchen 😉

 

 

Noch mehr Jeans – Holztaschen und anderes

„Was machen wir heute?“, fragte Minou, die Katze.

Irgendwie war ich im Jeans-Fieber…eine vierte Jeans musste dran glauben…zunächst bügelte ich alle Bügeleinlagen, die ich so hatte und neu gekauft habe auf Jeansstücke und  nun habe ich“Musterstücke“ und kann  besser einschätzen, welche Bügeleinlage ich für welches Projekt am besten nutze.

Minou bekam ein kleines Schmusekissen und mein Taschenkalender eine Jeans-Hülle.

Jeans4-1
Jeans4-1

und noch eine Jeans-Holz-Tasche und Bänder für Schmuck

Jeans4-2
Jeans4-2

Ja und dann musste es noch eine Micro-Bag sein!

Anfang des Jahres hatte ich in einer Mode-Zeitschrift diese Mini-Mini-Täschchen gesehen: ein Model hielt ein winziges Etwas mit ihren Fingern fest.

„Was passt denn da wohl rein?“, dachte ich. Nun weiß ich es!

Micro-Bag
Micro-Bag

Jeans-Stoff mit Bügeleinlage verstärken, Schnittmuster aufzeichnen, ausschneiden, mit Textilkleber kleben, Tragegriff ankleben, Klettband als Verschluss ankleben.

Alles ganz Wichtige findet in dem Mini-Täschchen Platz: Schlüssel (mein Autoschlüssel allerdings nicht), Geld, Papiertaschentuch ;-))

Weniger ist mehr!