Weihnachtsduft-Tanne

Der Duft von Weihnachten liegt in der Luft…

Nelken, Zimt und Sternanis 😉

Meine Weihnachtsduft-Tanne habe ich aus Rupfen genäht, mit Nelken und Füllwatte gefüllt, eine Zimtstange ist der Stamm und ein Sternanis ist der „Weihnachtsstern“, montiert ist sie auf einem Dachlattensockel.

Dufttanne

Das Foto zeigt die Duftanne ohne den Hauch von Gold, den sie noch bekam.

Tanne aus Draht und Juteband

Für meine Jute-Tannen aus Draht habe ich zunächst stückweise Textilkleber auf den Draht aufgetragen und dann mit Juteband umwickelt.  Klammern sorgten dafür, dass nichts verrutschte während der Klebstoff trocknete.

Tanne aus Draht und Juteband
Tanne aus Draht und Juteband

Den umwickelten Draht habe ich zu einer Tanne gebogen, zunächst in der Mitte (das ist die Tannenspitze) und dann  „pi mal Auge“, so  dass etwa das untere Drittel pro Seite für den Stamm der Tanne bleibt. Da meine Drahttanne ja auf dem Dachlatten-Sockel montiert werden sollte, habe ich Steckdraht mit der Klebepistole befestigt und den Stamm noch einmal mit Juteband umwickelt.

So sahen die Drahttannen zunächst aus. Einen Hauch von Gold bekamen sie noch.

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In Arbeit – 01.11.19

Für die treuen wiederkehrenden Besucher meines Blogs 😉

Im Moment arbeite ich an einigen Projekte …

Herbst mit meinen Herbstschätzen und Rupfen.

Blättermobile in Arbeit - 01.11.19
Blättermobile in Arbeit – 01.11.19

Für ein kleines Mobile mit Herbstblättern habe ich das Pressen in einem Telefonbuch mit vielen Büchern darauf und das Bügeln zwischen Küchenrollen-Papier und anschließendes Besprühen mit Haarspray ausprobiert.

Der Rupfen-Herbst geht  weiter, habe noch ein paar Ideen, im Moment probiere ich eine Kombination aus Rupfen und Kunstleder aus.

Rupfen-Herbst in Arbeit - 01.11.19
Rupfen-Herbst in Arbeit – 01.11.19

Und das Jeans-Thema ist auch noch aktuell… einige Ideen warten darauf umgesetzt zu werden…

Jeans in Arbeit - 01.11.19
Jeans in Arbeit – 01.11.19

Und zwei Weihnachtsideen aus der „Landlust“, Sonderheft Weihnachten 2019, musste ich sofort ausprobieren 😉

Duftende Tannen, klar aus Rupfen und Jeans 😉 und eine Tanne aus Knöpfen, die ich zu einem Taschenbaumler gemacht habe.

nach Ideen aus Landlust Weihnachten 2019
nach Ideen aus Landlust Weihnachten 2019

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Herbstschätze

Ausgerüstet mit einer Gartenschere und meiner Rupfen-Tasche ging es an einem sonnigen Oktobertag mit den Werkelfrauen in die nähere Umgebung auf „Herbst-Schatz-Suche“. Und wir fanden einiges an öffentlichen Plätzen, am Wegesrand und an Böschungen.

Meine Herbstschätze (Fruchtbestände, Lerchenzweige mit Zapfen, Samen, Beeren) habe ich zu Kränzen gebunden.

Herbst-Schätze
Herbst-Schätze

Auf ein rundes Holz-Frühstücksbrett legte ich meinen Rupfen-Kranz, darauf den Herbst-Schatz-Kranz, in der Mitte ist Platz für eine Kerze im Glas oder ein Windlicht. Um den Übergang von Holzbrett zu Rupfen-Kranz etwas harmonischer zu gestalten kam noch eine Sisal-Kordel mit eingebauter LED-Lichterkette (gab es für kleines Geld neulich bei Action, kann man aber auch selbst machen) hinzu. Ach, das Batterie-Fach der Kordel bekm noch einen „Verstecker“ aus Rupfen ;-).

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Rupfen-Herbst – Täschchen

Beim Einnähen von Reißverschlüssen war ich bisher immer sehr unbedarft herangegangen, hatte geklappt und ich war zufrieden.

Jeans-Täschchen mit Reißverschluss
Jeans-Täschchen mit Reißverschluss

Bevor ich diese Täschchen genäht habe, war ich im Internet unterwegs um mal zu sehen, wie es die Profis machen…es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Reißverschluss einzunähen.

Rupfen-Tasche und Täschchen
Rupfen-Tasche und Täschchen

Die Herbst-Tasche hatte ich mit Volumenvlies verstärkt und so verstärkte ich auch das 1. Täschchen mit Volumenvlies, unteres Foto 1. Reihe, der Reißverschluss war kürzer als die Stoffzuschnitte (Rupfen mit aufgebügeltem Volumenvlies, Reißverschluss, Futterstoff).  Für ein Täschchen ist mir diese Variante mit Volumenvlies zu dick, was natürlich auch an dem Rupfen liegen kann, ist ja einiges dicker als Baumwollstoff.

Bei der zweiten Variante habe ich den Futterstoff mit doppelseitiger Vlieseline von links auf den Rupfen gebügelt. Der Reißverschluss war kürzer als der Stoff und wurde  mit zwei Stücken Futterstoff an den Enden „verlängert“.

Rupfen-Täschchen
Rupfen-Täschchen

Das dritte Täschchen enstand aus jeweils einem Zuschnitt Rupfen und Futterstoff, diesmal war der Reißverschluss länger als der Zuschnitt. Nach dem Annähen des Reißverschlusses wurden die Seitenteile abgesteppt. Dabei muss der Reißverschluss  geöffnet sein, sonst klappt das Wenden nicht. Die Seitennaht endet vor dem Reißverschluss!!! Reißverschluss kürzen und Täschchen wenden.

Diese Methode gefällt mir am besten, wobei Rupfen zum Üben von „Reißverschluss-Einnähen“ nicht wirklich gut geeignet ist, ist einfach zu dick und starr.

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Rupfen-Herbst – Taschen

Rupfen-Tasche 1
Rupfen-Tasche 1

Für meine  Tasche zum „Sammeln von Naturschätzen“ auf einem Herbstspaziergang bügelte ich Volumenvlies auf die linke Seite des Rupfens. Ich schnitt  die Tasche ( in einem Teil) zu und versäuberte den Stoff mit der Overlockmaschine. Dann machte ich mal ohne groß darüber nachzudenken… Sie können das Ergebnis auf dem Foto sehen… unschöne Kanten am Saum.

 

Besser wäre es anders vorzugehen:

  • Vlies aufbügeln
  • 2 Teile zuschneiden
  • Versäubern
  • Boden und Seiten von links zusammen nähen
  • Boden abnähen
  • Magnetverschluß anbringen
  • Saum umschlagen und fest nähen
  • Ösen einschlagen
  • Band anbringen

Ja und so entstand dann eine zweite Herbst-Rupfen-Tasche. Diese Tasche habe ich mit Schabrackeneinlage verstärkt. Auf ein Futter habe ich verzichtet.

Rupfen-Tasche 2
Rupfen-Tasche 2

So gefällt mir der Saum viel besser 😉

Die verwendete Schabrackeneinlage (Vlieseline S520) ist sehr stabil, das Nähen und Wenden der Tasche ist nicht ganz so leicht. Das fand meine  Nähmaschine auch und wollte nicht so wie ich.

Herrlich finde ich den „Knitterlook“, wenn ich die Tasche ein wenig „knautsche“.

Rupfen-Taschen
Rupfen-Taschen

So sehen die Taschen nun aus, vielleicht bekommen sie noch einen Taschenbaumler in aubergine, um etwas Herbstfarbe ins Spiel zu bringen. Ich habe noch etwas auberginefarbenes Kunstleder. Man könnte auch noch ein farbiges Band oder eine Applikation aufnähen oder ein Herbstmotiv aufmalen oder stempeln. Man könnte die Taschen auch zu Nikolaus oder Weihnachten „aufpimpen“, sagt man heute so 😉

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Rupfen-Herbst – Blätter

Für meine Rupfen-Kürbisse gestaltete ich mir einige Blätter. Auf diese Art können Sie alle Blätterformen gestalten.

Ein Stück Rupfen (Sackleinen, Jute) habe ich mit Serviettenkleber bestrichen und trocknen lassen, falls Sie es nachmachen wollen, unbedingt Backpapier darunter legen, ich hatte den Kleber zu satt aufgetragen und es dauerte lange bis er getrocknet war. Im Internet fand ich eine Kürbisblatt-Vorlage (diese war von www.bastelideen.info), die ich in verschiedenen Größen ausdruckte. Ich übertrug die Vorlage auf den Stoff und schnitt das Blatt aus. Durch den Kleber franzt der Stoff nicht aus und kann auch ein wenig in Form gebracht werden.

Kürbisblatt aus Rupfen
Kürbisblatt aus Rupfen

Die Stängel der Blätter gestaltete ich aus Draht, den ich mit Kordel umwickelte und festklebte. Es gibt auch fertigen „Kordeldraht“ zu kaufen.

Rupfen-Herbst
Rupfen-Herbst

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Rupfen-Herbst – Kürbis

Aus Rupfen (Sackleinen, Jute) gestaltete ich mir in diesem Jahr Kürbisse.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Kürbisse aus Stoff herzustellen.

Rupfen-Kürbis aus einem rechteckigen Stück Rupfen
Rupfen-Kürbis aus einem rechteckigen Stück Rupfen

Ich belasse es hier bei meinen Fotostrecken, im Internet gibt es sehr viele ausführliche Videos und Textbeschreibungen.

Für den Stiel der Kürbisse kann man kleine Äste benutzen, die mit Heißkleber oder Textilkleber auf die obere Seite des Kürbis geklebt werden oder aber aus Stoff hier Jute und Kordel (Schnur, Packband) gestalten und aufkleben.

Rupfen-Kürbis aus einem runden Stück Rupfen
Rupfen-Kürbis aus einem runden Stück Rupfen

Ein Kürbis aus Jeansstoff musste es dann noch sein 😉

Kürbisse aus Rupfen und Jeans
Kürbisse aus Rupfen und Jeans

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Rupfen-Herbst – Kranz

Beim Aufräumen fand ich ein großes Stück Rupfen (wird auch Sackleinen oder Jute genannt).

Überall begegneten mir Zierkürbisse in den tollsten Herbstfarben, die zum Kauf angeboten wurden. Finde ich toll…nur bei mir fingen sie in der Vergangenheit sehr schnell an zu schimmeln 🙁

Passte ja : Herbstkränze und Kürbisse aus Rupfen 😉 und noch eine Tasche zum „Sammeln von Naturschätzen“ auf einem Herbstspaziergang. Hier  war es in der letzten Zeit regnerisch und noch nicht der richtige Zeitpunkt zum Sammeln und Haltbarmachen von buntem Herbstlaub.

Rupfen-Herbst
Rupfen-Herbst

Die Kränze aus Rupfen sind einfach zu gestalten: Stoff in Streifen schneiden, mit Heißkleber oder Textilkleber um einen Strohrömer oder einen Styroporkranz (da nicht mit dem Heißkleber arbeiten, Styropor würde schmelzen) kleben.

Kranz mit Rupfen
Kranz mit Rupfen

Die Kränze können nun herbstlich dekoriert werden. Bunte Herbstblätter habe ich ja noch nicht und so wurden die Kränze erst mal mit der selbstgemachten Deko vom letzten Jahr und einer Efeuranke aus dem Garten dekoriert.

Kranz aus Rupfen-2
Kranz aus Rupfen-2

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Mal schnell was nähen – 3 – Haargummi

Kleine schnelle und einfache Nähprojekte mit der Overlock…

Den Rollsaum an der Overlock-Nähmaschine finde ich super und so nähte ich mir ruckzuck Haargummis…2 Varianten habe ich ausprobiert.

Haargummi-1
Haargummi-1

Variante 1

  • ein rechteckiges Stück Stoff, bei mir war es 35 x 10 cm groß, an den kurzen Seiten zusammennähen
  • Länge des Gummibandes ausprobieren, bei mir waren es 18 cm, Enden verknoten
  • das Gummiband über die linke Seite des Stoffes stülpen, die erste Naht liegt innen
  • beide Stoffkanten mit dem Rollsaum der Overlockmaschine zusammennähen und versäubert, geht an der Maschine ja in einem Arbeitsgang

Es wäre schon besser gewesen, die Webkante des Stoffes (Foto oben rechts) abzuschneiden, so huckelte die Maschine etwas…das habe ich nun gelernt!

 

Haargummi-2
Haargummi-2

Variante 2

  • Stoff (hier: 35 x 10 cm) an den kurzen Seiten mit Rollsaum einfassen
  • lange Seiten aufeinanderlegen und mit einem Rollsaum nähen
  • Gummiband (hier 18 cm) mit einer Sicherheitsnadel durchfädeln
  • Gummiband verknoten
  • die offenen Enden mit der Hand zusammennähen

Mal schnell was nähen – 2 – Seelenwärmer

Die Heizung war ausgefallen, es war richtig kalt in der Wohnung…

Ich kaufte mir bei KIK eine einfache Fleece-Decke für 2,99 Euro. Ein Seelenwärmer (Jacke, Pullover) ist ja ganz einfach zu nähen…Im Internet gibt es viele Anleitungen zum Häkeln oder Stricken von Seelenwärmern.

Zunächst fasste ich die Decke mit einer Overlocknaht ein.

Seelenwärmer
Seelenwärmer

Ich faltete den Stoff der Länge nach und nähte die beiden Seiten bis zum Ärmelausschnitt mit der Nähmaschine zusammen. Das war mir dann doch zu viel Stoff und ich hatte Sorge, dass ich an den Ärmeln hängen bleibe, wenn ich werkele. Ich entschied mich, den unteren Teil des Ärmels etwas kleiner zu nähen und zeichnete mir den Ausschnitt an. Nun folgte eine Premiere: um die Ecke nähen mit der Overlock…hat prima geklappt.

Je nach Laune kann ich den Seelenwärmer mit der Naht nach außen oder innen tragen 😉

Ging schnell!

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Der Stoff braucht Farbe 5 – Waschmaschine

In der Waschmaschine hatte ich schon öfters Textilien gefärbt und damit neue farbliche Akzente in der Wohnung gesetzt.

Dass die verschiedenen Batik-Techniken auch in der Waschmaschine funktionieren, hatte ich im Internet gelesen. Wäre ja viel einfacher in der Waschmaschine…

Ich hatte ein großes Stück ungebleichte Baumwolle (90 mal 90 cm) mit einem Rollsaum genäht. Damit wollte ich eine Knotentasche ausprobieren: diese japanischen Taschen werden nur geknotet, nähen ist nicht nötig. Genäht hatte ich auch eine Origami-Tasche und ein weißes Musselintuch. Um eine Waschmaschineladung zum Färben zusammen zu bekommen, wog ich noch weiteren ungebleichten Baumwollstoff ab. Alle Stoffe wurden ohne Weichspüler gewaschen. Ich band die Stoffe mit Kordel ab, einige wurden lediglich geknotet. Um eine Rohrisolierung wickelte ich Stoffe, schub sie zusammen und band sie mit Kordel ab.

Färben in der Waschmaschine
Färben in der Waschmaschine

 

Die Waschmaschine und die Farbe übernahmen den Rest. Nach dem Färben und nochmaligem Waschen, wurde ausgepackt.

Hm, leider ergaben sich nicht so schöne Muster wie beim Batiken im Topf… zufrieden bin ich mit dem Muster eines einfachen Knotens unten rechts im letzten Foto und dem Muster auf dem weißen Musselinstoff oben links im letzten Foto. Bei den anderen sind die Muster kaum zu erkennen…

Das könnten die Ursachen sein:

  • Stoff nicht fest genug abgebunden – Kordel nicht so gut? Besser Gummiringe? Oder Kabelbinder?
  • eine Rohrisolierung ist ungeeignet, weil nicht fest genug! – ich wollte nun kein Plastikrohr oder Nudelholz in die Waschmaschine geben
  • ungebleichte Baumwolle nimmt in der Waschmaschine die Farbe nicht so gut an wie beim Batiken im Topf?

 

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Mal schnell was nähen – 1 – Origami-Tasche

Mal schnell was nähen … und so Erfahrungen mit der Overlock sammeln, hatte ich mir vorgenommen.

Ungebleichte Baumwolle hatte ich noch und  blaues Overlock-Nähgarn auch. Im Internet fand ich eine „Origami-Tasche“, die auch für Nähanfänger geeignet ist.

Hier meine Variante:

Ich fasste ein 150 x 50 cm großes Stück Baumwolle mit einem Rollsaum an der Overlock ein, faltete die Tasche so wie in den Anleitungen beschrieben und nähte sie mit der Nähmaschine zusammen. Diese Nähte „verzierte“  ich von der rechten Seite auch mit einem Rollsaum. Den Griff für die Tasche nähte ich aus zwei aufeinandergelegten Stücken Stoff, deren Kanten ich vorher auch mit einem Rollsaum eingefasst hatte.

Origami-Tasche
Origami-Tasche

Das ging wirklich schnell 😉

Viermal Farbe für den Stoff

Viermal Farbe für den Stoff
Viermal Farbe für den Stoff

Vorige Tage war hier wunderschönes Wetter und so begab ich mich mit vier Stücken ungebleichter Baumwolle (gewaschen ohne Weichspüler), Textilfarben (Seidenmalfarbe, Textil-Sprühfarbe), Eiswürfeln und Salz in den Garten.

Textil-Sprühfarbe auf nassem Stoff
Textil-Sprühfarbe auf nassem Stoff

Dieses Stück Stoff hatte ich zunächst mit Wasser getränkt, drapiert und  mit Textil-Sprühfarbe besprüht. Ich ließ den Stoff so trocknen. Nach dem Trocknen ergaben sich interessante Muster mit ungefärbten Stellen. Minou, die Katze, mochte dieses Stück Stoff am liebsten, sie saß  darauf, als alle Stoffe zum Bügeln auf dem Bügelbrett lagen. Klar, dass sie aus diesem Stück Stoff ein Kissen bekam. Nun kann sie noch besser aus dem Fenster gucken!

Textil-Sprühfarbe mit Eiswürfeln
Textil-Spühfarbe mit Eiswürfeln

Ganz anders reagierten die Textil-Sprühfarben auf die Eiswürfel, die ich nach dem Besprühen auf den Stoff gab. Auch diesen Stoff ließ ich so trocknen. Es entstanden „Farbspiele“ aus rot und blau. Aus dem Stoff nähte ich Zugbeutel.

Seidenmalfarbe mit Salz
Seidenmalfarbe mit Salz

So ganz wusste ich es nicht mehr, wie ich damals mit Seidenmalfarbe und Salz auf Seide gearbeitet hatte…ich machte mal…ungebleichte Baumwolle befeuchtet, Seidenmalfarbe an einigen Stellen darüber geben und Salz darüber streuen…trocknen lassen, fixieren, waschen, bügeln. Aus diesem Stoff wurden dann Tücher.

Seidenmalfarbe und Eiswürfel
Seidenmalfarbe und Eiswürfel

Dieses Stück Stoff drapierte ich zunächst auf einem Gitter, legte die Eiswürfel darauf und beträufelte diese mit Seidenmalfarbe. Den Stoff ließ ich so trocknen. Nach dem Fixieren und waschen, schnitt ich Tücher zu und fasste sie mit einem Rollsaum ein.

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Der Stoff braucht Farbe 4 – Textil-Sprühfarbe

3 aus ungebleichtem Baumwollstoff genähte Beutel hatte ich noch, die ich ohne Weichspüler gewaschen hatte und weißen Verbandschlauch auch gewaschen.  Textil-Sprühfarbe gab es mal irgendwann irgendwo mal im Angebot, hatte ich, nun war die Zeit gekommen, die Farbe zu testen.

Textil-Sprühfarbe-1
Textil-Sprühfarbe-1

Textil-Sprühfarbe kann auf unterschiedliche Weise zur Anwendung gebracht werden, verschiedene Techniken sind möglich. Ich sprühte einfach mal drauf los, ließ die Farbe trocknen, und bügelte die gefärbten Beutel und das Stück Verbandschlauch, um die Farbe zu fixieren.

Von der Intensität der Farben war ich zunächst enttäuscht, sie sind  sehr blass im getrockneten Zustand, die rot-gelbe Variante ist nur schwer zu erkennen…

Aber der Färbeprozeß war ja noch nicht beendet: die gefärbten Textilien müssen noch auf links bei 30 Grad gewaschen werden und nach dem Trocknen auf links gebügelt werden. Nun sind die Farben etwas kräftiger.

Um zu sehen, wie die Farbe auf weißem Stoff wirkt, habe ich ein weißes T-Shirt „besprüht“.

Textil-Sprühfarbe-2
Textil-Sprühfarbe-2

Es sind pastellige Farben.

 

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siehe auch: Werbung? – Werbung!

 

Der Stoff braucht Farbe 3 – Eiswürfel

Diese Färbetechnik hatte ich bei „DIY einfach kreativ“ vor längerem auf YouTube gesehen und musste sie nun mal unbedingt ausprobieren. Julia Lange stellte das Färben mit Eiswürfeln vor.

Leider hatte ich kein „Farbpulver“ mehr, ich nahm Seidenmalfarbe für diese „Eiswürfeltechnik“.

Ein Beutel, den ich aus ungebleichtem Baumwollstoff genäht hatte, war mein „Versuchsobjekt“. Weiße Baumwolle zum Ausprobieren hatte ich mehr.

Eiswürfel-1
Eiswürfel-1
  • Stoff waschen ohne Weichspüler, trocknen lassen
  • Stoff drapieren auf Sieb über Auffangschale
  • Eiswürfel auf den Stoff legen
  • Farbpulver darüber streuen, hatte ich ja nicht, also Seidenmalfarbe darüber geben
  • Eis schmelzen lassen
  • immer mal wieder gucken, wie das Eis schmilzt und wo schon Farbstrukturen sichtbar sind
  • trocknen lassen

Ich war zu ungeduldig und habe den Beutel noch im nassen Zustand aufgeklappt. Dadurch sind die Strukturen nicht mehr so gut sichtbar, weil die Farbe ja im ausgebreitetem Stoff anders weiter verläuft und trocknet.

Besser warten, bis der Stoff vollständig getrocknet ist.

Eiswürfel-2
Eiswürfel-2
  • Stoff bügeln um die Farbe zu fixieren – gilt für die Seidenmalfarbe

Diese Technik gefällt mir sehr gut, ich mag ja zufällig Entstandenes! Ja, mit dieser Technik werde ich  Stoff färben und dann zu Tüchern, Kissen, Beuteln verarbeiten ;-))

 

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siehe auch: Werbung? – Werbung!