Kreativgarten-Station: Taschenkunst

Die Idee des Kreativgartens: Kreativgarten – Die Idee

Gestalten Sie ein Kunstwerk, das Sie immer dabei haben können: in der Tasche, im Portemonnaie

Kreativgarten-Station: Taschenkunst
Kreativgarten-Station:Taschenkunst
  • Mit einer Schablone wird zunächst die Größe des späteren Kunstwerks auf eine Karteikarte oder Aquarellpapier aufgezeichnet
  • Sie können mit unterschiedlichen Stiften, Farben arbeiten, stempeln, stanzen…oder Collagen
  • Auf die Rückseite können Sie den Titel Ihres Werkes, Ihre Unterschrift oder eine Widmung schreiben
  • Sie können auch die Rückseite gestalten, dann haben Sie auf jeder Seite  ein Kunstwerk
  • Das Kunstwerk wird ausgeschnitten
  • in eine Laminierhülle gelegt
  • mit der geschlossenen Seite in das Laminiergerät gesteckt
  • auf der Rückseite des Laminiergerätes kommt Ihre Taschenkunst heraus

mehr dazu in meiner Kategorie Taschenkunst

Challenge – Plastiknetz – 3

Plastiknetze – was man/frau damit machen kann… Teil 3 der Challenge

Plastikmüll überall … am Strand… im Meer …

Taschenkunst mit eingarbeitetem Plastiknetz und anderem Plastikmüll.

 

Plastiknetz in Taschenkunst
Plastiknetz in Taschenkunst

 

Rote Karte für Plastik!

Plastik-Tragetüten sind schon fast aus allen Supermärkten und Discountern verschwunden. Die EU will Plastik-Strohhalme und Einweggeschirr verbieten. Einige Supermärkte und Discounter haben angekündigt bis 2019 Einwegplastik (Geschirr und Strohhalme) aus dem Programm zu nehmen.

 

Challenge – Plastiknetz – 1

Eine Freundin bekam neue Gartenstühle, die Stuhlbeine waren für den Transport mit Plastik-Netz-Schläuchen geschützt. Ob ich eine Idee hätte, was man damit machen könnte…

Ideen hatte ich… und ich nahm die Plastiknetze als Herausforderung (= Challenge) an 😉

Gerade erst waren Berichte zu Plastikmüll in den Weltmeeren erschienen…

Zunächst probierte ich, einen Teil des Plastiknetzes zum Drucken zu verwenden.

Ich wollte dazu die Gelpress-Platte und verschiedene Farben benutzen. Wie ein Druck mit einer Gelpress-Platte entsteht, hatte ich hier beschrieben:

https://ilse-heines.de/2017/07/03/gelpress-und-enkaustik-erster-versuch/

Es entstanden Drucke mit unterschiedlichen Farben (Acrylfarben, Mamorierfarben und Ölfarbstiften), die ich zu Taschenkunst verarbeitet habe.

Drucke werden zu Taschenkunst
Drucke werden zu Taschenkunst

Mit einer Schablone wählte ich einen Ausschnitt aus den getrockneten Drucken aus, schnitt ihn zu recht, klebte ihn auf eine Karteikarte, die ebenfalls im Taschenkunstformat zurecht geschnitten war. Die Rückseite beschriftete ich mit meiner  Werknummer, Titel, meiner Signatur und meiner Internetadresse. Die Karten wurden nun in die Laminierhüllen gesteckt.  Mit der geschlossenen Seite wurde die Hülle in das Laminiergerät geschoben. Hier habe ich ein preiswertes Gerät von Rossmann benutzt. Auf der anderen Seite kommt das laminierte Werk heraus.

Taschenkunst - Drucke - Plastiknetz
Taschenkunst – Drucke – Plastiknetz

Ausprobiert habe ich auch die Frottage-Technik (Abriebtechnik). Über das Netz habe ich einen Bogen Kopierpapier gelegt. Mit Wachsmalstiften und Wachsmalblöcken habe ich auf dem Papier über das Netz gerieben, durch Verschieben des Netzes ergaben sich interessante  Muster. Bedacht hatte ich nicht, dass die Wachsmalstifte beim Laminieren schmelzen. Abreiben mit einem Bleistift funktioniert besser, wenn man ein Taschenkunstwerk daraus machen möchte 😉

Taschenkunst - Frottage - Plastiknetz
Taschenkunst – Frottage – Plastiknetz

Ein Stempel musste dann auch noch sein. Das Plastiknetz habe ich auf ein Stück Holz geklebt, nach dem Trocknen zurechtgeschnitten und dann gestempelt. Die Netzstruktur kommt nicht so gut heraus, wahrscheinlich ist das Plastik zu hart.

Taschenkunst - Stempel - Plastiknetz
Taschenkunst – Stempel – Plastiknetz

Mini-Zaubermatten Crazy colors – Taschenkunst

„Crazy colors“ so heißen die Lebensmittelfarben, mit denen ich heute Taschenkunst (kleine laminierte Kunstwerke im Scheckkartenformat) gestaltet habe.

Auf YouTube bei „Kinnertied DIY“ hatte ich die Idee zu einer Zaubermatte (Glitzer, Slime, Lava-Matte) gesehen. Diese Matte war in DIN A 4 – Größe gestaltet worden.

Ob diese Matte auch in einem viel kleineren Format gelingt? Schließlich spielen nicht nur Kinder gern.

Ich probierte es in meinem Taschenkunst-Format (54 x 86 mm), schnitt mir ein Stück Backpapier zu, es muss am oberen Rand über die Folie herausragen und legte es zwischen die Laminierfolien.

Backpapier zwischen Laminierfolien
Backpapier zwischen Laminierfolien

Wie sich später herausstellte, war der Rand zu klein…ich habe nur diesen ersten Versuch fotografiert.

Folien werden gebügelt
Folien werden gebügelt

Mit Backpapier bedeckt wird die Folie nun auf kleinster Hitze gebügelt.

3 Ränder sind laminiert
3 Ränder sind laminiert

Das Backpapier wird heraus genommen, die Folie ist an den Rändern laminiert bis auf den oberen Rand.

Tüte wird gefüllt
Tüte wird gefüllt

In dieses „Tüte“ kommen nun Glitzer oder wie hier Blattmetall-Flocken.

Öl und Wasser kommen in die Tüte
Öl und Wasser kommen in die Tüte

Baby-Öl und mit Lebensmittelfarben gefärbtes Wasser werden etwa zu gleichen Teilen in die Tüte gegeben. Die Tüte sollte etwa zu 1/5 gefüllt sein. Nun kommt das Kniffligste, die Oberseite muss ebenfalls gebügelt werden, wieder mit Backpapier bedeckt und am besten an einer Kante, also vertikal. Ja und dann stellte sich heraus, dass der Rand in diesem Fall viel zu klein war…

zu kleiner Rand
zu kleiner Rand

Das Wasser-Öl-Gemisch spritzte über das Bügelbrett…

Mit einem breiteren Rand klappte es ohne Probleme. Und so sind sie geworden, die Mini-Zaubermatten in den „Crazy Colors“ zusammen mit Glitzer in verschiedenen Farben.

Mini-Zaubermatten
Mini-Zaubermatten
Spiel mit der Mini-Zaubermatte
Spiel mit der Mini-Zaubermatte

Streicht man mit dem Finger über die Matte, ergeben sich immer neue „Bilder“, schönes Spiel 😉

Taschenkunst – Engel

2013  habe ich versucht, meine(n) Schutzengel zu malen …

nach den Engeln von Paul Klee:

nach Niki de Saint-Phalle:

und eigene

und dann entdeckte ich Engel in den Badezimmerfliesen und im Notizblock

2015 war er einfach da – im Wachs – mein Schutzengel

Fotoabzüge dieses Enkaustik-Engels habe ich zu Taschenkunst  verarbeitet:

.

Welches Format für welches Foto?

 

 

Taschenkunst – ein nachhaltiges Erlebnis

Ein nachhaltiges Erlebnis war ein Familienfest im SABO Kempen…

(Zuckertütchen lassen sich nicht so gut laminieren…)

Dort stellte Brigitte Anna Franck aus und ich lernte den Spruch: „Ich schmeiß‘ alles hin und werd‘ Prinzessin“ durch eines ihrer Werke kennen. Diesen Spruch verarbeitete ich auf meine Art in einem Taschenkunstwerk. Und die Smileys für jeden Tag (auch die Idee von Brigitte Anna Franck) lächeln mir nun aus meinem Portemonnaie zu.

 

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Taschenkunst – erste Versuche

Die Taschenkunst-Idee von Adelheid Kilian fand ich großartig und so machte ich mich 2013 ans Werk.

Mit Malen und Zeichnen hatte ich es ja nicht wirklich bis ich ein Buch fand:

Carla Sonheim

Zeichen-Lab

Das Zeichenlaboratorium – Für experimentierfreudige Mixed-Media-Künstler

52 Kreative Übungen, die Spaß beim Zeichnen bringen

Und Spaß hatte ich 😉

Hier einige Beispiele nach Ideen aus dem Buch:

 

 

Taschenkunst-Idee

Die Taschenkunst-Idee stammt von Adelheid Kilian

Die Idee

  • Taschenkunst sind kleine Originale in Kreditkartenformat für einen festgelegten
    Preis von10.- Euro. Die Vision: „Herr Wirt, 5 Bier für eine Taschenkunst!“
  • Taschenkunst ist Kunst mit zwei Seiten: die 1. Seite zeigt ein kleines Kunstwerk;
    die zweiteSeite zeigt die genaue Identifizierung und gibt zusätzliche Information
    über den Künstler oder die Künstlerin wie z.B. Biographie, Ausstellungsliste, Hintergrundideen oder eine zusätzliche Zeichnung usw.
  • Taschenkunst ist laminiert, geschützt gegen Nässe und Schmutz und kann ohne
    Gefahr überall hin mitgenommen werden.
  • Das Museum in der Tasche! Die Vision: Im Zug, an der Theke, im Café Kunst
    ansehen, zeigen, tauschen, diskutieren und sammeln.
  • Taschenkunst ist Sehschulung. Die akute Gefahr des eigenen Erwerbs schult das
    Interesse an künstlerischer Qualität.
  • Taschenkunst eröffnet einen neuen Markt; denn Taschenkunst kennt keine
    Schwellenangst. Sie erleichtert den Zugang zur „großen“ Kunst – auch für junge
    Leute und solche, die sich Kunst nie leisten könnten, denn Taschenkunst kostet
    wenig. Sie vermag den Sammlerinstinkt für Kunst schon früh zu wecken und zu
    nähren.
  • Taschenkunst gibt der Kreativität neue Impulse, bei Künstlern und Betrachtern
    gleichermassen.

Quelle: http://www.taschenkunst-idee.de/Idee_/idee_.html