Memory wire – Armband und Ketten

Bei meiner Vlies-Bestellung (Soluvlies) bei Buttinette hatte ich einen Memory-Wire-Halsreif entdeckt. Memory-Wire, ich übersetze es jetzt mal als „Draht, der sich erinnert“ kannte ich nur als Draht für Armreifen.

Das wäre ja toll, eine Kette, die man um den Hals legt ohne an einem Verschluß zu „friemeln“…die kleinen Karabiner-Verschlüsse sind nichts mehr für mich, oft nutze ich Magnetverschlüsse oder ich fertige Ketten ohne Verschluß einfach zum „über den Kopf ziehen“.

Mein Jeans-Perlen-Memory-Armreif, den ich aus  dünnem Spiraldraht gemacht hatte, war mit der Zeit etwas „ausgeleiert“. Das kann daran liegen, dass die Jeans- und Holzperlen zu schwer  für diesen Draht sind.

Ich fand in Deutschland keinen Spiraldraht, der dicker war, wobei die meisten Anbieter die Stärke des Drahtes nicht angeben auch den Durchmesser des Drahtes nicht. Anders in China und so bestellte ich mir Spiraldrähte für Armbänder und Ketten in China.

 

Memory-wire-Armband
Memory-wire-Armband

Die Perlen des Armbandes zog ich auf stärkeren Draht auf: zunächst eine Öse biegen, Perlen auffädeln, Öse biegen. So war das Armband zu klein für meinen Arm. Durch Biegen „gegen die Spannung“ ließ sich das Armband leicht in die passende Größe bringen. Für diese Perlen finde ich den stärkeren Draht besser.

Für meine erste Spiraldrahtkette hatte ich auch den dünneren Draht benutzt. Okay, die Jeansperlen sind „schwer“ im Vergleich zu den kleinen Holzperlen…die Kette lag eine Zeit lang auch ohne Verschluß prima am Hals, doch dann befürchtete ich, sie zu verlieren. Sicherheitshalber habe ich einen kleinen Magnetverschluss angebracht.

Memory-wire-Kette
Memory-wire-Kette

Meine Spiraldraht-Bestellung aus China enthielt auch stärkere Drähte für  Ketten. Die zweite Jeans-Holz-Perlen-Kette habe ich auf dickeren Draht gefädelt. Damit der Draht sich nicht an die ursprüngliche Größe „erinnert“ und mir den Hals zuschnürt, habe ich die Spannung der Kette mit den Händen  herausgenommen, indem ich die Kette stückweise „verbogen“ habe.

Soweit meine ersten Versuche mit Jeans- und Holzperlen auf Memory-wire für Armbänder und Ketten.

 

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siehe auch https://ilse-heines.de/2018/08/09/werbung-werbung/

 

Sinamay

Sinamay ist eine  Naturfaser (Sisal-Hanf), die zur Herstellung von Hüten und Haarschmuck benutzt wird.

Mein Fascinator aus Jeansstoff wäre nicht feierlich genug, falls die Queen mich einmal zum Tee einladen sollte…

Ich wollte das Material Sinamay einmal ausprobieren und bestellte mir bei Petershams (über etsy.com) ein Fascinator-DIY-Set. Die englischsprachige Anleitung ist reich bebildert und mit dem Material konnte es sofort losgehen.

Fascinator-DIY-Set von Petershams
Fascinator-DIY-Set von Petershams

Nun habe ich einen feierlichen Fascinator.

Das Set ist prima,  der Versand aus Großbritannien ist zwar etwas teuer, aber versichert,  deutsche Anbieter hatte ich nicht gefunden.

Empfehlenswert wären lange Stecknadeln. Ich habe nur normale und damit ließen sich die Blüten vor dem Nähen nur schwer zusammenstecken und auch am Haarreif befestigen.

Für eigene Kreationen hatte ich gleich noch Material mitbestellt 😉

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Draht nähen?

In der Ausstellung „Fiber Art“ in Krefeld hatte ich ein interessantes Objekt aus Draht gesehen, das genäht worden sei, wie die Dame sagte, die uns durch die Ausstellung führte.

Wie näht man Draht?

Ich probierte verschiedene Techniken aus.

Hier mein tunesisch gehäkeltes Armband aus Draht.

Draht - tunesisch gehäkelt
Draht – tunesisch gehäkelt

Draht gehäkelt – Kettmaschen

Draht gehäkelt - Kettmaschen
Draht gehäkelt – Kettmaschen

Draht gestrickt und  gehäkelt – feste Maschen

Draht gestrickt und gehäkelt - Feste Maschen
Draht gestrickt und gehäkelt – Feste Maschen

Draht „genäht“

Draht "genäht"
Draht „genäht“

Das Objekt in der Krefelder Ausstellung war in dieser Technik gearbeitet worden. Offensichtlich hatte der Künstler oder die Künstlerin in Kreisen gearbeitet und die einzelnen Kreise später aneinandergenäht.

Der Nachteil dieser Technik für mich ist der, dass immer wieder ein neues Stück Draht angefügt werden muss.

Da ist mir Häkeln oder Stricken von Draht lieber, am besten gefällt mir das tunesische Häkeln 😉

Jeansstoff und eine alte Bluse

Nun hatte ich meine alten Jeans verwertet, aber noch Ideen für weitere Dinge, die die Welt nicht braucht – aber ich 😉

Jeansstoff und eine alte Bluse
Jeansstoff und eine alte Bluse

Die Bluse habe ich immer sehr gerne zu Jeans getragen und ich beschloss gekauften Jeansstoff mit dem Stoff der Bluse zu kombinieren. Mit dem doppelseitigen Blügelvlies klappt das ja ruckzuck.

Geldboerse
Geldboerse

Neuerdings habe ich ein Münzbox, in der ich schnell das passende Kleingeld fürs Bezahlen „an der Kasse“ finde, also brauchte ich eine neue Börse.

Mein Taschenkalender brauchte auch ein neues Outfit.

Taschenkalender
Taschenkalender

Die Kanten der Börse und der Hülle für den Taschenkalender habe ich mit einem Zickzackstich versäubert. Geschlossen wird die Börse und der Kalender mit einem Klettverschluss.

Aus dem  Jeansstoff, teils auch in Kombination mit dem Stoff der alten Bluse sind einige Werkeleien entstanden, die nun auf ihre Weiterverarbeitung zu Schmuck warten.

Ach, Federn lassen sich aus Jeansstoff wesentlich besser herstellen als aus einer alten Jeans.

Jeans-Werkeleien
Jeans-Werkeleien

Jeansschmuck – Fascinator

Als ich neulich die Jeansfäden zu einem neuen Gewebe verarbeitet hatte, dachte ich sofort an einen kleinen Hut, nein einen kleinen Kopfschmuck, der mit einem Haarreif, einem Kamm oder einem Clip ins Haar gesteckt wird.

Bei  „DIY – einfach kreativ“ zeigte Manuela Besheimer Gräf, Schneiderin, vor einiger Zeit, wie man einen Fascinator näht, die Nähanleitung und das Schnittmuster kann man sich herunterladen.

Um ein Gefühl für die Größe eines Fascinator zu bekommen, nähte ich mir jenen Fascinator aus Jeansstoff und Tüll.

Jeans-Fascinator
Jeans-Fascinator

Mein Jeans-Fascinator ist kleiner und ich habe ihn nicht genäht, sondern mit Vlieseline verarbeitet also „geklebtbügelt“. Um den Fascinator im Haar anzubringen, habe ich mich für den großen Clip entschieden; so habe ich mehr Möglichkeiten ihn zu tragen 😉

Jeansschmuck – Fäden

Mit den gelösten Fäden von Feder und Tassel ging es weiter.

Jeansschmuck - Fäden
Jeansschmuck – Fäden

Aus den gelösten Jeans-Fäden habe ich mir mit Hilfe von Soluvlies ein Stück „neues“ Jeans-Gewebe gefertigt:

  • Fäden zwischen zwei Stücke Soluvlies legen
  • feststecken
  • mit der Nähmaschine darüber nähen
  • Vlies in Wasser geben
  • das Vlies löst sich auf
  • das neue Gewebe ist fertig
  • nur noch trocknen lassen

Mit diesem „neuen“ Jeansgewebe ließen sich Armbänder, Kettenanhänger, Ohrringe, Broschen und vieles andere fertigen…

Ich hatte eine andere Idee…

Jeansschmuck – Feder und Tassel

Federn und Tasseln aus Jeansstoff zu „werkeln“ dauert etwas.

Jeans-Feder - Haarspange
Jeans-Feder – Haarspange

Für diese Jeans-Feder habe ich zunächst die Form der Feder auf ein Stück Jeansstoff gezeichnet. Auf die linke Stoffseite habe ich bei dieser Feder einen schmalen Jeansstreifen geklebt, der später den Federkiel andeuten soll. Mit einer Nadel habe ich von der linken Stoffseite aus die hellen Jeansfäden aus dem Gewebe „heraus gefriemelt“. Diese Feder habe ich zu einer Haarspange verarbeitet: Federkiel und Spange mit Textilkleber eingestrichen, einen Moment gewartet und dann die Teile zusammengedrückt.

Jeans-Tassel - Kette
Jeans-Tassel – Kette

Aus einem viereckigen Stück Jeansstoff entsteht eine Tassel. Je nach gewünschter Farbe der Tassel löst man die andersfarbigen Fäden aus dem Gewebe, von der linken Stoffseite aus. Für den oberen Abschluß der Tassel läßt man einen Streifen des Gewebes unversehrt. Das Fransenstück wird nun gerollt und genäht oder geklebt. Diese Tassel habe ich zusammen mit einer gekauften Jeanskordel, einer Holzperle und einem Holzring zu einer Kette verarbeitet.

Aus den gelösten Fäden lässt sich auch noch etwas machen :

Jeansschmuck  – Fäden

Jeansschmuck – Streifen und Nähte

Jeansschmuck - Streifen
Jeansschmuck – Streifen

Aus Jeans-Streifen entstehen ruckzuck Ketten oder Armbänder.

Auch die Nähte von Jeans lassen sich schnell und einfach zu Schmuckstücken verarbeiten.

Jeansschmuck - Nähte
Jeansschmuck – Nähte

Jeansschmuck – Perlen aus Jeansstoff

Die Holz-Jeans-Tasche wurde zu meiner Lieblings-Jeanstasche. Deshalb sollten sich die benutzten Materialien auch im Schmuck wiederfinden: Jeans, Metall und/oder Holz.

Jeansschmuck - Perlen
Jeansschmuck – Perlen

Jeansperlen werden wie Papierperlen gerollt. Bestreicht man nur das Ende des Jeansstreifens mit Textilkleber, erhält man eine weiche Perle.

Eine sehr feste Jeansperle erhält man, wenn man den Streifen bis auf den Anfang mit Textilkleber bestreicht, einen Moment wartet und dann die Perle rollt. Nach dem Trocknen habe ich die festen Perlen mit einer Schere in eine andere Form  gebracht.

 

 

Blau blau – Glasschmuck in blau

Einige meiner Freundinnen und ich lieben die Farbe blau, so habe ich viele Glas-Schmuckstücke aus blauem Tiffanyglas, das ich im HotPot in der Mikrowelle geschmolzen hatte, gestaltet.

Blaues Tiffanyglas-Schmuckset
Blaues Tiffanyglas-Schmuckset
Schmuck aus blauem Tiffanyglas
Schmuck aus blauem Tiffanyglas

Blaues und weißes Kröselglas habe ich in der Ringform für den HotPot in der Mikrowelle geschmolzen und daraus diesen Schmuck gestaltet.

Den Glasring habe ich mit einem Millefiori ein zweites Mal geschmolzen und dann auf eine Ringfassung geklebt.

Ach, das sind die Ringfassungen, die ich in China bestellt hatte:

Ringfassungen
Ringfassungen

Das blaue Glasschmuck-Set

Blauer Glasring-Schmuck
Blauer Glasring-Schmuck

Das gelbe Tiffanyglas hat ja auch was 😉

Schmuckset aus gelbem Tiffanyglas
Schmuckset aus gelbem Tiffanyglas

Layering

so nennt sich der aktuelle Schmucktrend 2018/2019, zu deutsch: Schichtung, was bedeutet, dass mehrere Kette oder Armbänder zusammen getragen werden.

Ketten in unterscheidlichen Längen mit unterschiedlichen Anhängern können beliebig kombiniert werden. Aus einigen gefusten Glasstücken (Tiffanyglas, geschmolzen im HotPot in der Mikrowelle), Ketten und Furnituren (Zubehörteile für die Schmuckherstellung: Ösen, Verschlüsse) entstand mein Layering-Schmuck 2019, Ohrringe gehören auch noch dazu.

Schmuck-Layering, Foto: Apostolos Stilos, lucky-foto.com
Schmuck-Layering, Foto: Apostolos Stilos, lucky-foto.com

Diese Ketten kann ich nun nach Lust und Laune mit den anderen Schmuckstücken aus rotem Tiffanyglas Glas trifft Alu kombinieren.

Glas trifft Alu

Glas kann auch in der Mikrowelle in Formen geschmolzen werden. Das wollte ich  mal ausprobieren und bestellte mir eine Form für Ringe aus Glas ( https://www.hotpot-shop.de/   – Werbung unbezahlt ) passend zu dem HotPot.

Diese Formen bestehen aus Vermiculite und werden zunächst mit einem Nitridespray besprüht und in der Mikrowelle getrocknet. Danach erfolgt das Füllen der Form mit Kröselglas und das Schmelzen im HotPot in der Mikrowelle.

Glas in einer Form schmelzen
Glas in einer Form schmelzen

Bei diesem 1. Versuch entstanden 3 Ringe, die ich mit Aluminiumschmuckteilen weiterverarbeitet habe.

Gals trifft Alu - 1
Glas trifft Alu – 1

Das rote Tiffanyglas hatte es mir ja angetan…und so schmolz ich einige Glastücke im HotPot und verarbeitete sie mit Schmuckteilen aus Aluminium. Geklebt habe ich die Glasteile mit Epoxidkleber, andere Glasstücke habe ich gebohrt. Ist nicht alles aus Aluminium: der große Karabinerverschluss, die Klebeösen und die Ohrstecker sind aus Metall.

Glas trifft Alu - 2
Glas trifft Alu – 2

Fingerringe

Für die Fingerringe aus gefustem Glas (Mikrowelle) hatte ich gekaufte Ringrohlinge benutzt, die ich noch hatte. Offensichtlich hatte ich beim Kauf dieser Ringrohlinge nicht auf den Innendurchmesser der Ringe geachtet. Oder gibt es sie nur in einer Größe? Beim Tragen der Ringe zwickte und zwackte es…, einige Rohlinge (und es waren keine Kinderringe) waren sogar für meinen Ringfinger zu klein…

Fingerringe1
Fingerringe1

Größere Ringrohlinge habe ich nun in China bestellt, deutsche Anbieter hatte ich nicht gefunden. Naja bis die Ringe da sind dauert es ja einige Wochen… Schnell geliefert wurden Aluminium-Rohlinge und die passende Biegezange von Impressart. Mit dem Material von Impressart  hatte ich schon einmal gewerkelt: Impressart – Metall bestempeln .

 

Fingerringe2
Fingerringe2

Mit UHU safe und strong hatte ich beim Kleben der Glasstücke auf Metall gute Erfahrung gemacht, ob es auch mit dem Kleben auf Aluminium klappt? Ich glaubte es zwar nicht, aber einen Versuch war es ja wert, zumal ich noch andere Glasstücke auf Metall kleben wollte. Die Aluminium-Rohlinge schliff ich an der geplanten Klebestelle ab, säuberte sie gründlich, trug den Klebstoff auf und gab das Glasstück darauf. Den „Alltagstest“ bestand der Kleber nicht, die Glasstücke klebten eine Weile, dann lösten sie sich.

Es gibt spezielle Klebstoffe für Aluminium, wollte ich nun aber nicht noch bestellen. 2 Komponenten Epoxidharzkleber hatte ich noch, dieser ist zwar nicht ausgewiesenermaßen für Aluminium geeignet, aber einen Test könnte ich ja wagen.

Fingerringe3
Fingerringe3

Nach Schmirgeln und Reinigen war bei diesem Epoxidharzkleber schnelles Arbeiten angesagt, der Klebstoff in der Mixtülle kann nur innerhalb von 5 Minuten verarbeitet werden, dann ist die Mixtülle zugeklebt…Dafür ist der Kleber nach 20 Minuten ausgehärtet. Die Glasstücke kleben gut auf dem Aluminium. Nun folgt ein Alltagstest eines Ringes (rot-  Foto oben) mit besonderen Herausforderungen (Aufräumen in meinem Werkraum)…ich bin gespannt, ob die Klebung hält 😉 Ist jetzt schon ein ganz anderes Tragegefühl ohne Zwicken und Zwacken 😉

Update erfolgt in ein paar Tagen.

Update: 28.01.2019

Die Klebung hält.

Schmuckaufbewahrung

Bevor ich nun Glas für weiteren Schmuck in der Mikrowelle schmelze, brauche ich eine Aufbewahrung für die bisher entstandenen Schmuckstücke. Im Moment liegen sie in einer Glasschale… Wenn Sie mich schon öfter auf meiner Site besucht haben, wissen Sie, dass ich Schmuck-Sets liebe: Ohrringe, Ketten, Ringe und auch Armbänder aus dem gleichen Material, in der gleichen Machart oder in den gleichen Farben.

Von einem „Holzstapelspiel“ hatte ich noch viele Hölzer (sauber zugesägt, geschmirgelt), die ich als Rahmen für eine Schmuckset-Aufbewahrung verwenden wollte. Im Baumarkt ließ ich mir eine Sperrholzplatte passend zur Größe der Hölzer als Basis zusägen, im Stoffgeschäft kaufte ich Samtstoff und Volumenvlies. Leim hatte ich noch, die Heißklebepistole wollte ich für diese Holzarbeit  nicht einsetzen.

Schmuckset-Aufbewahrung
Schmuckset-Aufbewahrung

Das Leimen der Hölzer klappte prima. Mit dem Kleben des Vlieses und des Samtes war ich nicht zufrieden: Heißkleber hinterließ „Huckel“- „Kleberberge“, das Auftragen von Leim oder Flüssigkleber gelang mir nicht ohne Klebespuren auf der Samtfläche zu hinterlassen. Sprühkleber habe ich nicht ausprobiert. Im Moment liegt das Volumenvlies und der Samt lose im Holztablett, es kann gut sein, dass ich mir noch kleine Samtkissen nähe 😉

 

 

 

 

Kein Schmuck aus der Mikrowelle

Es klappt längst nicht so alles…

Mißlungene Glasschmuckstücke kann man ändern und erneut im HotPot schmelzen…ja, hat bei mir auch einige Male funktioniert, aber manchmal endete es auch so…

nix geworden
nix geworden

Die Glasstücke schmolzen zusammen, klebten am Topf fest, es bildeten sich Glasfäden…meistens stellte ich das Malheur fest, wenn das Glas zu schmelzen begann, das Loch im Deckel des HotPots sich orange verfärbte und ich den Schmelzvorgang kontrollierte. Diese Gläser sind alles Gläser für das Schmelzen im HotPot gewesen…die missratenen Stücke wurden danach entsorgt.

 

Meine weiteren Experimente  mit Tiffanyglas fingen gut an.

Tiffanyglas1
Tiffanyglas1

Ich hatte es ja zu Ende 2018 vermutet, dass nicht jedes Tiffanyglas zum Schmelzen im HotPot geeignet ist und so ergab sich dieses Schlamassel:

Tiffanyglas2-nix geworden
Tiffanyglas2-nix geworden

Die Glasanhänger schmolzen zusammen, die Fusingschnur hielt  nicht zwischen den Glasstücken…das war nix.

Tiffanyglas3-nix geworden
Tiffanyglas3-nix geworden

Die Maserung dieses Tiffanyglases gefiel mir, beim Schmelzen sprang das Glas, klebte am und im Topf fest, zog Fäden und beim Entfernen der Fusingschnur brach der Anhänger…das war nix!

Ich werde es mit kleineren Tiffanygläsern noch einmal probieren ohne Fusingschnur 😉

Schmuck aus der Mikrowelle 7

In dem Starterset „Hotpot“ waren ja viele Dichroglasstücke, mit deren Schmelzverhalten ich  nicht zufrieden war (Schmuck aus der Mikrowelle 1).

Was mache ich damit? Auf der Vorderseite sind die Metallbeschichtungen, die Rückseite ist schwarz. Ich könnte ja die Rückseite als Vorderseite nutzen und schwarze Anhänger gestalten, vielleicht kommt ja ein Metallschimmer durch?

Dichroglas-Rückseite
Dichroglas-Rückseite

Der Anhänger war als „Hashtag“ gedacht, im HotPot in der Mikrowelle ergab sich eine interessante Variante, und sogar ein wenig der Metallbeschichtung zeigte sich an den Schnittkanten des Glases.

Aus Streifen lassen sich viele geometrische Figuen gestalten…Ja 😉

Schmuck aus der Mikrowelle 6

Aufgeklebte Anhängerösen auf transparenten Glasanhängern gefallen mir nicht, das Metall scheint durch, und so entschloß ich mich, die Anhänger zu bohren. Bei diesen drei Anhängern klappte es auf Anhieb.

Glasanhänger mit Bohrloch
Glasanhänger mit Bohrloch

Der vierte Anhänger, und nur diesen habe ich fotografiert, forderte mich und meine

Gefustes Glas bohren
Gefustes Glas bohren

Für den Dremel gibt es Glasbohrer in zwei Größen und „Cutting Oil“, hier habe ich den kleinen Bohrlochdurchmesser benutzt. Löcher hatte ich bis dahin noch nicht in Glas gebohrt. Die bebilderte Anleitung auf der Dremel-Verpackung sah einfach aus:

  • einen Tropfen diese Öls auf das Glas geben
  • mit dem Dremel zunächst im 45 Grad-Winkel in das benetzte Glas bohren
  • Bohrstelle immer wieder mit Öl benetzen
  • den Dremel während des Bohrens in den 90 Grad-Winkel bringen
  • mit Öl benetzen
  • bohren bis das Glas durch gebohrt ist

Bei diesem Anhänger sprang das Glas an dem Bohrloch. Also konnte ich ja mal ausprobieren, ob man ein Bohrloch schmelzen kann. Klar kann man das, aber es würde ja wieder zusammenschmelzen, also fädelte ich die dicke Fusingschnur durch das Loch und gab es noch einmal in den HotPot zum Schmelzen.

Hat geklappt 😉 das Bohrloch blieb und die abgebrochene Glaskante vom mißlungenen Bohrloch schmolz zusammen. Es fehlten nur noch die Ösen und diese müssen ein großen Durchmesser haben, weil die Löcher ja nicht zu nah am Rand gebohrt werden dürfen.