Kaffee- und Tee- Notizbücher

Kaffee und Tee wirken anregend…

Kommen Ihnen bei einer Tasse Kaffee oder Tee auch Ideen oder Gedanken, die es verdienen, aufgeschrieben zu werden?

Notizbücher – gebunden in selbstgeschöpftem Kaffee- und Teepapier…

Meine ersten geschöpften Kaffee- und Teepapiere waren weich, zu weich für einen Bucheinband fand ich.
Durch die Zugabe von Gelantine in die Pulpe (Wasser-Papierbrei) wurden die Papiere fester.

In die Kaffeepapierpulpe hatte ich einige Tropfen Kaffeeöl gegeben, die Küche duftete nach Kaffee, das Papier nach dem Trocknen leider nicht.

Vielleicht kann man das fertige Papier beduften? Ich tropfte einige Tropfen Kaffeeöl auf ein Papiertuch und legte es zusammen mit dem Kaffeebuch in eine verschließbare Plastiktüte. Nach ein paar Tagen war ich gespannt auf das Ergebnis: Kaffeeduft lag in der Luft. Wie lange das Kaffeebuch duftet, wird sich zeigen 😉

 

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Bienenwachs-Teelichter gießen

Nun wollte ich doch noch ein paar nachhaltige Teelichter selbst (selber) machen: Ohne Erdöl, Palmöl und Aluminium.
Ich kaufte Bienenwachs-Pastillen (100 % reines Bienenwachs) , eine Gießform für Teelichter aus Silikon mit Holzstäbchen, Dochte und Teelichtgläser.

Die Holzstäbchen werden in die Form gesteckt, es ist eine Vertiefung in der Mitte der einzelnen Teelichterformen angebracht.

Die Bienenwachspastillen werden langsam in einem Wasserbad erhitzt, bis sie komplett geschmolzen sind. Ich nahm einen Messbecher aus Glas mit Ausguss.

Das flüssige Wachs wird in die Form gegossen.

Nach dem Erkalten des Wachses werden die Teelichter aus der Form genommen, klappt gut, einfach am Hölzchen ziehen. Das Hölzchen wird aus dem Wachs  gedreht, der Docht durch das Loch geschoben.

 

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Armschmuck

Inzwischen hat mein Flechtarmband aus Leder schon etwas Patina angesetzt.

Als Verschluss habe ich einen Druckknopf gewählt.

Für ein einfaches Lederarmband habe ich eine Knopfniete (auch Beiltaschenknopf genannt) ausprobiert. Klappte gut, allerdings stand das Ende des Lederarmbandes immer ab und so bekam es noch eine kleine Lederschlaufe.

Ebenfalls mit einer Knopfniete wird mein Wickelarmband geschlossen.

Ohne Verschluss ist der Armreif aus Leder mit einem Innenleben aus Metall.

Stifthalter am Buch für DIN A 6 Bücher

Ein selbstgebundenes Notizbuch in DIN A 6 Größe ist ein schönes Geschenk, finde ich.
Hat der/die Beschenkte einen Lieblingsstift? Wenn ja, ist er dick oder dünn? Wie dick?
Wenn nicht, gibt es einen nachhaltigen Kugelschreiber aus Bambus oder Recyceltem Papier dazu.

Ein paar Ideen für Stifthalter am Buch in DIN A 6 Größe. Die gekauften Stifthalter aus Metall zum Aufkleben und Annieten passen für alle Stifte mit einem Durchmesser von 7 bis 15 mm.

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Kerzenhalter für Teelichter

In diesem Jahr brennen bei mir nachhaltige Kerzen.

Diese Teelichter werden aus Biomasse, also ohne Erdöl und Palmöl hergestellt und ohne Aluminiumhülle verkauft.  Gefunden habe ich sie bei Daheeme.

https://daheeme.com/Teelichter-ohne-Aluhuelle-aus-Biomasse-10-Stueck/C-02-02

Teelichthalter gibt es aus Glas, Edelstahl oder Stein. Auf dem Foto sehen Sie verschiedene Modelle, die es im Handel zu kaufen gibt.

Meine Teelichterhalter  bekamen einen „Ledermantel“ aus 2 mm starkem Blankleder mal genietet, mal geschraubt, mal genäht, mal gebunden.

Gemütliches Licht und ein kleiner Beitrag für unsere Umwelt und unser Klima!

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Stifthalter am Buch

Schreiben Sie noch mit der Hand? Außer Ihrer Unterschrift?

Auf Zetteln? Blöcken? In Heften, Kladden oder Büchern?
Wo bewahren Sie den oder die Stifte auf? In einer Stifteschale oder in einem Stiftebecher? Alles griffbereit auf dem Schreibtisch? Liegt der Stift neben dem Papier?
Haben Sie einen Lieblingsstift?
Da hat jeder noch schreibende Mensch seine Vorlieben.

Ich habe den Stift immer gerne am Buch, dem Heft oder der Kladde.
Zu kaufen gibt es industriell gefertigte Plastikschlaufen zum Einkleben am Einband des Buches, Gummischlaufen an Leder zum Einkleben, Plastikhalter zum Aufkleben, Metallclips zum Anstecken, Metallclips zum Aufkleben und zum Annieten…

Für meine selbstgebundenen Bücher sollen es selbstgemachte Stifthalter sein: Hochkant und gleichzeitig als Lesezeichen zu nutzen, aus Leder und Gummiband.

Hier einige meiner selbstgemachten Stifthalter:

 

 

Blankleder – erste Erfahrungen – Färben

Unbehandeltes Blankleder lässt sich einfärben. Es gibt eine große Palette an Farben.

Ich probierte das Färben unterschiedlicher Blanklederreste mit rotbrauner Farbe von ROC Denmark.

Das Blankleder ist vegetabil gegerbt und naturbelassen, was soviel  bedeutet wie: die Tierhäute sind mit pflanzlichen Mitteln haltbar gemacht worden.

Zur Farbflasche gehört ein Pinsel. Naja, die Farbe damit aufzutragen, war keine gute Idee: scheckig und ungleichmäßig.
Mit einem Wollpinsel aufgetragen wird der Farbauftrag gleichmäßig. Ich habe die Farbe nur einmal aufgetragen und trocknen lassen. Eine spezielle Versiegelung hatte ich nicht und  nahm Tokonole.

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Blankleder – erste Erfahrungen- Nass formen

Nasses Blankleder lässt sich formen.

Das Leder wird in eine Schale Wasser gelegt, das Leder saugt sich voll Wasser, es steigen kleine Luftbläschen auf. Wenn keine Bläschen mehr aufsteigen, kann das Leder aus der Schale genommen werden und kurz abtrocknen.
Der Gegenstand der abgeformt werden soll, wird in Klarsichtfolie (Frischhaltefolie) eingepackt und auf ein Holzstück gelegt oder geklebt. Das Leder wird über den Gegenstand gelegt, an einer Seite mit einem Nagel, einem Pin, einer Reißzwecke im Holz befestigt/ gespannt, bei dickem Leder sollte es getackert werden, hatte ich gerade nicht bei meinem ersten Versuch. Mit Drücken, Ziehen, Pressen wird das Leder modelliert und dann mit Nägeln in Position gehalten. Nach dem Trocknen wird das Leder vom Holz entfernt und weiterverarbeitet.

 

 

Blankleder – erste Erfahrungen – Löcher

Um Leder nähen zu können, braucht man Löcher im Leder.

Anzeichnen

Zunächst überlegt man sich, wo und wie die Naht verlaufen, wie das Leder zusammengenäht werden soll.

Die Nahtlinie zeichnet man mit einem Stift an und markiert die Position der Löcher. Lederexperten empfehlen dafür eine silberne Kugelschreibermine.
Mit einer Ahle kann man den Nahtverlauf anritzen.
Wenn das Garn im Leder liegen soll, benutzt man einen Nahtversenker, der die Nahtlinie aus dem Leder hebt.
Einen gleichmäßigen Lochabstand erreicht man mit Abmessen und Anzeichnen, einem Zirkel, einem Prickrad oder direkt mit einem Reihenlocheisen. Man kann sich auch mit einer Gabel behelfen.

Lochen/Stanzen

Man kommt auch ohne Werkzeug aus: auf einer Holzunterlage wird ein Nagel in das Leder geschlagen und wieder herausgezogen.

Mit einer Ahle oder einer Schwertahle sticht man die Löcher vor. Da waren meine ersten Versuche ( Lederreste blau ) ja nicht so toll.

Drillstanzen gibt es. Naja, die von mir gekaufte schaffte nur ganz dünnes Leder…und war dann verstopft. ( Lederreste braun  )

Mit einem Locheisen werden Löcher in das Leder gestanzt. Auch da ist auf die Qualität zu achten. Das Locheisenset, Locheisen in verschiedener Größe, das ich gekauft hatte war stumpf. Für den Preis der Sets hätte ich ein hochwertiges Locheisen bekommen und mich nicht geärgert.

Reihenlocheisen würden das Stanzen mehrerer Löcher erleichtern. Die Locheisen, die ich gekauft hatte, taugten dazu nicht. Sie markierten bestenfalls die Position der Löcher. An der falschen Stelle gespart! Aber ich hatte sie nun mal, nutzte sie zum Markieren und bohrte die Löcher mit dem Dremel.

Lochzangen sind eine feine Sache,  meine alte schaffte dickeres Leder nicht.
Ich legte mir eine Hebel-Revolverlochzange von Selzer (29,90 Euro) zu. Mithilfe dieser Zange war das Lochen auch dickeren Leders ein Kinderspiel!

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Blankleder – erste Erfahrungen – Schneiden

Blanklederreste hatte ich bei Rickert-Werkzeuge gekauft, das war eine tolle Mischung verschieden starker Lederstücke: von 1,7 mm bis 3,7 mm Stärke. So konnte ich erste Erfahrungen mit diesem Leder sammeln.

Die Lederreste, die ich vorher bearbeitet hatte, waren Leder aus der Schuh-, Möbel- und Autoindustrie , die weich sind und wenig Stand haben.
Blankleder ist fester.
Das naturbelassene Leder wird mit der Zeit weicher, setzt eine Patina (Alterungsprozess des Leders, es dunkel nach) an.

Schneiden

Ich übte zunächst das Leder zu schneiden mit einer Zuschneideschere (Lederschere) und mit einem Cutter auf einer Schneidematte.
Trotz frischer Klinge im Cutter klappte das Schneiden nicht immer optimal…  (Flechtarmbänder auf dem Foto), es gibt ja Schmirgelpapier um kleine Macken auszubessern, und ich habe einen Dremel.

Als sehr hilfreich hat sich für mich ein Metalllineal mit Korkunterseite erwiesen, so rutscht mir das Lineal nicht weg.
Und mit einem Skalpell klappte das Schneiden des Blankleders so viel besser.
Gutes Werkzeug zahlt sich aus!

Aus den Lederstücken wurden Schlüsselanhänger und Armbänder.

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Im Moment – 18.10.2022

werkele ich mit Papier und Leder.

Die Papierreste vom Buchbinden leime ich zu Notizblöcken und Broschuren.

Kaffee- und Teepapier versuche ich zu schöpfen, da habe ich die richtige Mischung noch nicht gefunden. Mit den Papieren würde ich gerne „Kaffee oder Tee“-Gedanken-Notizbücher binden.

Blanklederreste habe ich gekauft und erste Erfahrungen gesammelt…am besten gefällt mir mein „Füllerhalter“ für ein Notizbuch.

Lederkanten bearbeiten

Mit Wasser und Polierhölzern kann man Lederkanten bearbeiten.

Bisher hatte ich die Lederkanten so gelassen wie sie nach dem Zuschneiden und Nähen des Leders waren. Mein erster „Kantenbearbeitungsversuch“ war mein Fauxdori mit Kalender und Notizheft.

Mit Wasser rieb ich die Kanten ein und polierte sie mit den Hölzern, was gut klappte.
Mit dem Poliermittel Tokonole  strich ich die raue Innenseite der Hülle, also die Rückseite des Leders, ein, das Wachs glättet das Leder und versteift es.

 

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Lederreste braun

1 Kilogramm Lederreste in Brauntönen hatte ich bestellt. Geliefert wurden weiche Leder in Cognactönen, fühlen sich toll an.

Mir geht es um erste Erfahrungen mit Leder und der Verarbeitung.
Dafür sind Lederreste für mich die beste Wahl.

Die Löcher habe ich gestanzt.
Hier habe ich eine Außennaht ausprobiert, eine Art Kreuzstich.
Die Buchhülle hat keinen Verschluss.
Das Täschchen ist komplett aus Leder ohne Metall, der Knopf ist auch aus Leder.
Die einfache Tasche wird mit einem Magnetverschluß verschlossen. Metallösen habe ich angebracht, ein Rundleder durch die Ösen gezogen und verknotet.

Auch hier sind die Kanten unbearbeitet.

Aus einem großen Lederrest wurde eine Tasche.

Für dieses Projekt wollte ich Locheisen, Reihenlocheisen und einen Lederdrillstanzer ausprobieren.
Ich versuchte es auf verschiedenen Unterlagen mit verschiedenen Hämmern, ich kam damit nicht wirklich klar: die Eisen hinterließen einen Abdruck im Leder aber kein Loch…
In vielen Videos zum Lochstanzen in Leder wird nur einmal auf das Eisen geschlagen; um die Löcher in dem kleinen Foto zu erzeugen, waren viele Schläge nötig und dann blieb das Leder im Werkzeug hängen…
und so griff auf meinen Drillstanzer zurück, den ich zum Buchbinden  und auch in den bisherigen Lederversuchen benutzt hatte 😉 .

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Lederreste blau

Blaue Lederreste hatte ich noch von meinem Lederhüllen-Projekt, aus denen ich einige Kleinigkeiten fertigte. Das Vorstechen der Löcher mit der Ahle zum Nähen von Leder war für mich mühsam, einfacher fand ich das Stanzen von Löchern. Die Sattlernähte gelangen besser, finde ich und es entstanden ein Herzchen als Lesezeichen, eine Kartenhülle und zwei Täschchen, die mit einem Druckknopf geschlossen werden.

Die Lederkanten sind unbearbeitet. Zum Polieren der Kanten gibt es Kantenpolierer aus Holz, habe ich noch nicht…

 

 

Jeanspapier

Jeanspapier hatte ich ja nicht bekommen, also beschloss ich, es selbst zu machen.

Ich kaufte ein Papierschöpfset und fing an…ich hielt mich genau an die Anweisung und schöpfte…hm, das Ergebnis glich eher einem Eierkarton denn einem Bogen Papier: es war bröselig und viel zu dick…

Von links nach rechts die Ergebnisse aus: Papierrohmasse, Papierrohmasse mit Kaffeesatz, Papierrohmasse mit Jeansfasern aufgelegt, Papierohmasse mit Jeansfasern püriert

Beim 2.Versuch passte das entstandene Jeanspapier nicht zu den Buchleinen.

Mit meinem 3.Versuch war ich zufrieden 😉

Hier habe ich nur die Jeansfasern verarbeitet.

 

 

In Leder gebunden

Lederhüllen für Hefte hatte ich vor einiger Zeit gewerkelt.

Ich hatte noch Leder und so versuchte ich mich an einem Lederumschlag für ein Notizbuch. Er sollte eine Ziernaht erhalten. Hm, ich hätte einen Steppstich nähen können, da sähe die Rückseite nicht so ordentlich aus. Nee, man sieht ja auch die Rückseite…

Leder wird mit einem Faden und 2 Nadeln (an jedem Fadenende  eine) genäht, eine Nadel sticht von vorn, die andere von hinten ein.
Lederhandwerker haben in einer Hand auch noch die Ahle zum Stechen der Löcher…Es gibt eine Hilfe, die das Leder hält, Nähpony oder Nähkolben  genannt, so dass man besser mit beiden Händen arbeiten kann.

Ich stach die Löcher mit der Schwertahle vor und nähte dann meine erste Sattlernaht in Leder.

Einige Lagen Papier heftete ich in Leder und ein Lederbuch entstand.

Für größere  Bücher würde ich ein stärkeres oder festeres Leder verwenden.