Objekt für den Garten: Knoten

Aus Maschendraht und der Modelliermasse NonaD (wetterfest und frostsicher, Kunststein) entstand ein Objekt für den Garten. Sprachlich korrekt wäre es eine Plastik, ich habe sie von innen nach außen aufgebaut; eine Skulptur entsteht durch Abtragen von Material wie bei Holz oder einem Steinblock mit Werkzeug. So habe ich es gelernt. Mittlerweile werden die Begriffe Skulptur, Plastik und Objekt gleichbedeutend benutzt .

Gerade habe ich den Sockel für den Knoten entschalt, er muss noch etwas nachtrocknen. Für den Feinschliff geht es bei schönem Wetter in den Garten .

Das Objekt ist 29 cm hoch, 18 cm breit und 11 cm tief.

Foto folgt, wenn das Objekt seinen Platz im Garten gefunden hat.

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3 Vögel sind schon fast da

NonaD wollte ich ausprobieren:

“Modelliermasse  für Künstler – frostsicher und wetterbeständig! Die Alternative zu Ton, Stein und Beton!“ so wird NonaD beschrieben.

Eine Probepackung 1,5 kg (mit Porto 17,75 Euro) hatte ich mir bestellt.

Ich war gespannt, wie sich das Material verarbeitet ließ. Maske und Handschule sind Pflicht. Eine geschmeidige Masse entstand, die sich gut modellieren ließ.

Um Styroporkugeln modellierte ich ein paar kleine Vögel. Nach dem Trocknen bearbeitete ich die Vögel mit Feilen und Schmirgelpapier. Feinheiten hatte ich nicht modelliert. Es staubte (dagegen hatte ich  Make und Brille), ging super und machte mir Spaß, ein bisschen „Bildhauen“. Die Vögelchen sind ja relativ klein, so etwa 12 cm lang, 8 cm breit und 7 cm hoch…

Die Vögel bleiben noch ein paar Tage zum Nachtrocknen in der Wohnung, dann finden sie im Garten ein neues Zuhause.

Macht Lust auf mehr!

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Polaroid-Ecke und mobile Mini-Galerie

Eine Polaroid-Ecke habe ich mir eingerichtet 😉  …

Aus Sperrholzplatten, Leisten, doppelseitigem Klebeband 1 mm stark, Acrylfarbe und Aufsteck-Anhängern sind die Bilderleisten entstanden, ein Austausch oder Wechsel der Polaroids und der Polaroid-Taschenkunst ist schnell und einfach möglich 🙂 .
Ich kann meine Galerie je nach Lust und Laune auch mit anderer Taschenkunst „bestücken“.

Und  mobile Mini-Galerien habe ich mir gewerkelt 😉 in DIN A 5 Größe für Taschenkunst und in DIN A 4 Größe für andere Formate, hier mit Alcohol Ink-Bildern.

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Polaroid Transparencies

Das Experimentieren mit den Polaroids macht mir Freude…

Offensichtlich hängt viel mit der Trocknungszeit der Aufnahmen zusammen: mal haftet das Bild auf der transparenten Seite, mal auf dem Rücken, mal gibt es eine zusätzliche Haut, mal nicht …

Auf YouTube sah ich mir Videos zu Polaroidfotos an. Bei „Analog Things“ sah ich eine Idee, die ich ausprobieren wollte: Transparencies; auf Deutsch etwa: durchsichtiges Polaroid.

Ein Polaroid wird aufgenommen, nach der Entwickung wird mit einem Cuttermesser zunächst an den Seiten (Kanten) ein Ministreifen abgeschnitten, dann folgt der untere Teil mit zwei schwarzen kleinen Streifen, die gelöst werden. Die beiden Teile werden nun vorsichtig auseinandergezogen. Das Foto ist nun auf der transparenten Seite, der Rahmen ist erhalten geblieben. Die beiden Teile werden getrennt. Wird das Transparency nun auf farbiges Papier gelegt, wirkt es durch den farbigen Hintergrund immer wieder anders.

So viel zur Anleitung.

Die besten Ergebnisse habe ich nach einer Trocknungszeit von 10 Minuten erreicht, so lange dauert die Entwicklung des schwarz -weiß Polaroids.

Je länger ich die Polaroids trocknen ließ, desto weniger klappte es bei mir.

Impressionistisch wirkt dieses Polaroid ,  hier fotografiert auf unterschiedlichen Untergründen 😉

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Solar-Fotopapier 2

Zwischendurch, immer wenn sich mal kurz die Sonne blicken lässt, wird ein Solar-Foto gemacht. Mit plastischen Gegenständen wie der Sonne aus den Kiefernnadeln, dem Armband und der Jutekugel klappte es nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte … Wintersonne, Sonnenstand, Fensterbank?

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Polaroids bearbeitet und dann doch geliftet

Gelesen hatte ich, dass Polaroid-Künstler die Polaroids solange sie noch nicht „entwickelt“ sind, mit Werkzeugen bearbeiten, um so besondere Wirkungen zu erzielen.

Das wollte ich ausprobieren. Polaroids brauchen Licht…Schmuddelwetter mit Regen herrschte hier. Ich wollte die Mirofiguren fotografieren und die Polaroids mit einem Pinselstiel bearbeiten. Reicht das Lampenlicht?  3 Versuche habe ich gemacht.

Da stimmte die Kameraeinstellung nicht…was ich beim Bearbeiten ja noch nicht wusste, ich fügte Sterne und Spiralen hinzu. Zunächst sah es so aus, als ob die hinzugefügten Elemente in dunkel auf dem Bild blieben. Dem war nicht so. Sie trockneten transparent aus…Vielleicht habe ich zu wenig Druck ausgeübt? Oder ist das Werkzeug nicht geeignet?

Das gefiel mir überhaupt nicht…und ich entschloss mich, die Polaroids zu liften. Frische Aufnahme, die Emulsion haftete auf dem Rücken des Polaroids, wieder  ein Fotohauch und Fragmente, was mir gut gefällt. Diesmal habe ich Aquarellpapier benutzt.

Und dann war da doch eine Spirale im Lift 😉 .

Nun warten die Taschenkunstwerke „Polaroid-Lifting“ darauf, laminiert zu werden.

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Polaroid Lift – Polaroid vom Vortag

Okay, mit dem uralt Film war es sehr mühsam, die Emulsion des Polaroids abzulösen, nach so viele Jahren war die Emulsion zu einer Kunststofffolie geworden.
Mit einem ganz frisch aufgenommenem Polaroid war es nur ein Hauch von Emulsion.

Diesmal ein Polaroid, das am Vortag aufgenommen worden war. Beim Auseinandernehmen der Aufnahme, wurde sofort ein Unterscheid deutlich. Die Emulsion haftete an der transparenten Folie…

Das Herausfischen und Platzieren des Bildes muss ich noch üben…ist ziemlich friemelig. Will ich das überhaupt, ganz akkurat?

Die Struktur des Aquarellpapieres verleiht dem Bild einen anderen Charakter als die Karteikarten.

Bekommt man das Bild wieder abgelöst? Kann man das Bild auch im getrockneten Zustand noch verändern mit einem naßen Pinsel? Ja, beides geht.

ACHTUNG: Beim Auseinandernehmen der Polaroidbilder werden Chemikalien frei gesetzt, die der Gesundheit schaden. Ich habe nur alte Gefäße benutzt, die nicht mehr für Nahrungsmittel benutzt werden. Da ich nicht so gut mit Handschuhen werkeln kann, habe ich während des Werkelns nicht mit den Händen ins Gesichts gefasst, nichts gegessen und mir nach Kontakt mit dem Wasser gründlich die Hände gewaschen. (Sie wissen schon wie nach den Corona-Hygiene-Richtlinien.)

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Polaroid Lift – digital bearbeitet

Das „Faltenwesen“ des  Polaroid Lift  war in der entstandenen Größe zu groß für ein Taschenkunstwerk.

Am IPad (PicsArt, Instants) entstanden

Ich druckte die digitalen Variationen aus, signierte sie, schnitt sie zu und laminierte sie. Die Rückseite blieb frei, schließlich handelt es sich ja nicht um Taschenkunst im Sinne von Adelheid Kilian, ich könnte ja viele Exemplare ausdrucken… es wären keine Unikate.

 

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Polaroid Lift – frischer Film

Gerade ist ein frischer Polaroidfilm geliefert worden. Wie würde das Emulsions Lifting mit einem frischen Film klappen?

Ich war gespannt. Kaum hatte ich den Film eingelegt, brach der Haltegriffe ab, okay nach 24 Jahren darf das Material auch ermüden. .. Die Teile des Griffes wurden das erste Motiv, okay nicht ganz mittig getroffen, da täuscht der Sucher, hatte ich vergessen, beim nächsten Versuch.

Wahrscheinlich war ich zu ungeduldig, als ich das Polaroid von der Klarsichtfolie löste, ein Teil des Fotos blieb haften. Gelesen hatte ich, dass man nach 3 Stunden Trockenzeit die besten Ergebnisse erzielt.

Kaum hatte ich das Wasser über das Bild gegossen, löste sich die Emulsion ohne mit dem Pinsel nachzuhelfen. Ruckzuck! Kein Vergleich zu den Versuchen der letzten Tage, auch ist es nur ein Hauch von Emulsion. Auf ein Glätten des Fotos verzichtete ich, mir gefällt das entstandene Wesen mit den Falten 😉 .

ACHTUNG: Beim Auseinandernehmen der Polaroidbilder werden Chemikalien frei gesetzt, die der Gesundheit schaden. Ich habe nur alte Gefäße benutzt, die nicht mehr für Nahrungsmittel benutzt werden. Da ich nicht so gut mit Handschuhen werkeln kann, habe ich während des Werkelns nicht mit den Händen ins Gesichts gefasst, nichts gegessen und mir nach Kontakt mit dem Wasser gründlich die Hände gewaschen. (Sie wissen schon wie nach den Corona-Hygiene-Richtlinien.)

 

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Polaroid Lift – uralter Film, überbelichtete Fotos

Im Internet hatte ich verschiedene Bearbeitungstechniken von analogen Polaroidsfotos gesehen.

In meiner Polaroidkamera von 2014 (Scheckkartenformat) war noch ein  Film, die Fotos sind noch etwas geworden, obwohl der Film ja längst abgelaufen war.

Beim Polaroid Emulsions Lift wird der weiße Rand des Fotos abgeschnitten, die Bestandteile der Aufnahme auseinander genommen: klare Plastikfolie entfernen, der Rest wird in einer Schale mit kochendem Wasser übergossen. Nach einigen Minuten löst sich das eigentliche Foto vom Plastikrücken. Mit einem Pinsel kann man nachhelfen, Plastik entnehmen. Das abgelöste Foto wird nun mit einem Karton (Aquarellpapier, Leinwand) von unten aus dem Wasser gehoben. Mit einem Pinsel kann man das Foto glatt streichen. Dann muss der Karton nur noch trocknen. So hatte ich es gelesen.

Mit dem  Fuij-Film für die Polaroidkamera 300 klappte es nicht. Das Foto blieb auf dem Plastikrücken, zu sehen auf dem ersten Foto der Collage.

Ich habe noch eine alte Polaroidkamera von 1997. Dummerweise habe ich sie geöffnet, nicht ahnend, dass auch in dieser Kamera ein Film war. Okay, nun waren alle Fotos belichtet…

Das Bearbeiten der Rückseite eines Fotos solange es noch nicht entwickelt war, probierte ich trotzdem, ich kratze mit der Schere auf die Rückseite. Danach versuchte ich den Emulsions Lift.

Ich wollte das Ablösen des Fotos mit einem Pinsel etwas beschleunigen. Ob ich nun durch das Kratzen mit der Schere oder mit dem Pinsel die Emulsonsschicht vermackt habe, weiß ich nicht. Ich habe nur Fragmente  heraus fischen können und zu Taschenkunst verarbeitet. Nicht alles löste sich von dem Plastikrücken, hat aber auch etwas.

1. Versuch eines Polaroid Lifting mit einem uralten Film und überbelichteten Polaroidfoto.

2. Versuch

Gelesen hatte ich, dass Wasserstoffperoxid das Ablösen der Emulsion in heißem Wasser beschleunigen soll, also ein wenig der 3% Lösung in das Wasser…

Die Emulsionshaut ließ sich leichter abheben.  Das große Fragment wollte ich auf eines der belichteten Polaroidsfotos  aufbringen, war noch feucht, auch mit dem Einsatz des Heißluftgerätes hielt es nicht, trocknen lassen und diverse Kleber testen? Ich schnitt das Polaroidfoto von hinten auf und legte das Fragment zwischen die Teile des Polaroids. Die Rückseite habe ich mit einem Klebestreifen zugeklebt.

3. Versuch

Für diesen Versuch hatte ich das überbelichtete Polaroid (Film von 1997) zunächst geknüllt, dann auseinander genommen, die gelbe Schicht entfernt und in vier Teile geschnitten. Das millimeterweise Ablösen der Emulsion war mir bei meinem 3. Versuch dann doch zu mühsam und ich beließ es bei der Hälfte der zugeschnittenen Fototeile. Die abgelöste Haut klappte ich um und trocknete alles mit dem Heißluftgerät. Das Material bildete Blasen.

Die letzten drei werde ich nicht laminieren, sie sollen plastisch bleiben.

Mit einem Fragment meiner ersten Polaroid Lift-Versuche habe ich noch digital (IPad, PicsArt, Instants) gespielt 😉 Es erinnerte mich an ein Boot und ich habe so Sehnsucht nach Meer…

Zeit für „Meeresrauschen“

😉

ACHTUNG: Beim Auseinandernehmen der Polaroidbilder werden Chemikalien frei gesetzt, die der Gesundheit schaden. Ich habe nur alte Gefäße benutzt, die nicht mehr für Nahrungsmittel benutzt werden. Da ich nicht so gut mit Handschuhen werkeln kann, habe ich während des Werkelns nicht mit den Händen ins Gesichts gefasst, nichts gegessen und mir nach Kontakt mit dem Wasser gründlich die Hände gewaschen. (Sie wissen schon wie nach den Corona-Hygiene-Richtlinien.)

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