Jeansstoff und eine alte Bluse

Nun hatte ich meine alten Jeans verwertet, aber noch Ideen für weitere Dinge, die die Welt nicht braucht – aber ich 😉

Jeansstoff und eine alte Bluse
Jeansstoff und eine alte Bluse

Die Bluse habe ich immer sehr gerne zu Jeans getragen und ich beschloss gekauften Jeansstoff mit dem Stoff der Bluse zu kombinieren. Mit dem doppelseitigen Blügelvlies klappt das ja ruckzuck.

Geldboerse
Geldboerse

Neuerdings habe ich ein Münzbox, in der ich schnell das passende Kleingeld fürs Bezahlen „an der Kasse“ finde, also brauchte ich eine neue Börse.

Mein Taschenkalender brauchte auch ein neues Outfit.

Taschenkalender
Taschenkalender

Die Kanten der Börse und der Hülle für den Taschenkalender habe ich mit einem Zickzackstich versäubert. Geschlossen wird die Börse und der Kalender mit einem Klettverschluss.

Aus dem  Jeansstoff, teils auch in Kombination mit dem Stoff der alten Bluse sind einige Werkeleien entstanden, die nun auf ihre Weiterverarbeitung zu Schmuck warten.

Ach, Federn lassen sich aus Jeansstoff wesentlich besser herstellen als aus einer alten Jeans.

Jeans-Werkeleien
Jeans-Werkeleien

Jeansschmuck – Fascinator

Als ich neulich die Jeansfäden zu einem neuen Gewebe verarbeitet hatte, dachte ich sofort an einen kleinen Hut, nein einen kleinen Kopfschmuck, der mit einem Haarreif, einem Kamm oder einem Clip ins Haar gesteckt wird.

Bei  „DIY – einfach kreativ“ zeigte Manuela Besheimer Gräf, Schneiderin, vor einiger Zeit, wie man einen Fascinator näht, die Nähanleitung und das Schnittmuster kann man sich herunterladen.

Um ein Gefühl für die Größe eines Fascinator zu bekommen, nähte ich mir jenen Fascinator aus Jeansstoff und Tüll.

Jeans-Fascinator
Jeans-Fascinator

Mein Jeans-Fascinator ist kleiner und ich habe ihn nicht genäht, sondern mit Vlieseline verarbeitet also „geklebtbügelt“. Um den Fascinator im Haar anzubringen, habe ich mich für den großen Clip entschieden; so habe ich mehr Möglichkeiten ihn zu tragen 😉

Jeansschmuck – Fäden

Mit den gelösten Fäden von Feder und Tassel ging es weiter.

Jeansschmuck - Fäden
Jeansschmuck – Fäden

Aus den gelösten Jeans-Fäden habe ich mir mit Hilfe von Soluvlies ein Stück „neues“ Jeans-Gewebe gefertigt:

  • Fäden zwischen zwei Stücke Soluvlies legen
  • feststecken
  • mit der Nähmaschine darüber nähen
  • Vlies in Wasser geben
  • das Vlies löst sich auf
  • das neue Gewebe ist fertig
  • nur noch trocknen lassen

Mit diesem „neuen“ Jeansgewebe ließen sich Armbänder, Kettenanhänger, Ohrringe, Broschen und vieles andere fertigen…

Ich hatte eine andere Idee…

Jeansschmuck – Feder und Tassel

Federn und Tasseln aus Jeansstoff zu „werkeln“ dauert etwas.

Jeans-Feder - Haarspange
Jeans-Feder – Haarspange

Für diese Jeans-Feder habe ich zunächst die Form der Feder auf ein Stück Jeansstoff gezeichnet. Auf die linke Stoffseite habe ich bei dieser Feder einen schmalen Jeansstreifen geklebt, der später den Federkiel andeuten soll. Mit einer Nadel habe ich von der linken Stoffseite aus die hellen Jeansfäden aus dem Gewebe „heraus gefriemelt“. Diese Feder habe ich zu einer Haarspange verarbeitet: Federkiel und Spange mit Textilkleber eingestrichen, einen Moment gewartet und dann die Teile zusammengedrückt.

Jeans-Tassel - Kette
Jeans-Tassel – Kette

Aus einem viereckigen Stück Jeansstoff entsteht eine Tassel. Je nach gewünschter Farbe der Tassel löst man die andersfarbigen Fäden aus dem Gewebe, von der linken Stoffseite aus. Für den oberen Abschluß der Tassel läßt man einen Streifen des Gewebes unversehrt. Das Fransenstück wird nun gerollt und genäht oder geklebt. Diese Tassel habe ich zusammen mit einer gekauften Jeanskordel, einer Holzperle und einem Holzring zu einer Kette verarbeitet.

Aus den gelösten Fäden lässt sich auch noch etwas machen :

Jeansschmuck  – Fäden

Jeansschmuck – Streifen und Nähte

Jeansschmuck - Streifen
Jeansschmuck – Streifen

Aus Jeans-Streifen entstehen ruckzuck Ketten oder Armbänder.

Auch die Nähte von Jeans lassen sich schnell und einfach zu Schmuckstücken verarbeiten.

Jeansschmuck - Nähte
Jeansschmuck – Nähte

Jeansschmuck – Perlen aus Jeansstoff

Die Holz-Jeans-Tasche wurde zu meiner Lieblings-Jeanstasche. Deshalb sollten sich die benutzten Materialien auch im Schmuck wiederfinden: Jeans, Metall und/oder Holz.

Jeansschmuck - Perlen
Jeansschmuck – Perlen

Jeansperlen werden wie Papierperlen gerollt. Bestreicht man nur das Ende des Jeansstreifens mit Textilkleber, erhält man eine weiche Perle.

Eine sehr feste Jeansperle erhält man, wenn man den Streifen bis auf den Anfang mit Textilkleber bestreicht, einen Moment wartet und dann die Perle rollt. Nach dem Trocknen habe ich die festen Perlen mit einer Schere in eine andere Form  gebracht.

 

 

Porenbeton (Ytong) Skulptur

Porenbeton (Ytong ist die bekannteste Marke) wird in den Baumärkten in verschiedenen Größen angeboten, ist preisgünstig, leicht zu verarbeiten und besonderes Werkzeug ist auch nicht erforderlich. Ideal um erste Erfahrungen im Bildhauen zu sammeln.

Das Werkeln mit Porenbeton ist eine staubige Angelegenheit, deshalb sollte man draußen arbeiten.

Meine Werkelfrauen wollten sich kleine Skulpturen für ihre Gärten gestalten. Porenbeton bekommt bei Wind und Wetter eine schöne Patina, mit Tiefgrund gestrichen (2 mal) bleibt die weiße Oberfläche erhalten. Eine farbige Gestaltung ist nach der Grundierung mit Tiefgrund möglich. Die Werkelfrauen haben Acrylfarben benutzt, klappt.

Porenbeton-Herz
Porenbeton-Herz

Kurze Beschreibung des Entstehungsprozesses:

  • Mit Bleistift die Form der Skulptur aufzeichnen
  • mit Fuchsschwanz (oder einer anderen Säge, die Werkelfrauen haben eine einfache Astsäge (Aldi) benutzt und damit sehr gute Erfahrungen gemacht) die Form grob aussägen
  • mit Raspeln und/oder Feilen die Figur ausformen
  • mit Schmirgelpapier nachglätten

Ein Tipp aus dem Internet, den Porenbetonstein mit Wasser anzufeuchten, um Staub zu vermeiden fanden die Werkelfrauen nicht so hilfreich. Der Stein wurde zu weich und brach teilweise ab. Die Frauen haben alle zum ersten Mal mit Ytong gearbeitet. Der Tipp ist wohl eher für Fortgeschrittene 🙂

Aus den Resten lassen sich kleine Skulpturen gestalten, dafür reichen ein altes Küchenmesser, ein Schraubendreher und Schmirgelpapier als Werkzeug. Schnitzwerkzeug (Tedi – 1 Euro) kann je nach Motiv hilfreich sein.

Aus meinen Resten wurden kleine Herzchen, die nun auf dem Gartentisch vor meiner Hand aus Beton (Eine Hand voll Erde) liegen. Nach zwei Jahren bekommt der Dachwurz in der Hand eine Blüte :-))

Das große Herz hat seinen Platz zwischen den Blumenkübeln gefunden 😉

Porenbeton-Herz und kleine Herzchen
Porenbeton-Herz und kleine Herzchen

Im Moment in Arbeit – 12.06.2019

Es gibt BesucherInnen meines Blogs, die immer mal wieder vorbeischauen, um zu sehen, was ich denn so gerade werkele.

Für diese treuen LeserInnen:

  • Mit den Werkelfrauen bearbeite ich im Garten Ytong, hier mein angefangenes Herz.
  • Aus Jeans-Nähten und Streifen wird Schmuck.
  • In der Ausstellung „Fiber Art“ in Krefeld hatte ich ein interessantes Objekt aus Draht gesehen, das genäht worden sei, wie die Dame sagte, die uns durch die Ausstellung führte. Nun probiere ich  verschiedene Techniken mit Draht aus, hier tunesisches Häkeln.
In Arbeit - 12.06.2019
In Arbeit – 12.06.2019

Für jeden Anlass die passende Jeans-Holz-Tasche

Jeans-Holz-Taschen und Micro-Bag
Jeans-Holz-Taschen und Micro-Bag

Je nach Anlass kann ich eine passende Jeans-Holz-Tasche auswählen, die Taschen sind unterschiedlich groß und zu manchen Anlässen brauche ich ja wenig, also reicht eine kleinere Variante.  Vielleicht trage ich auch mal zwei dieser Taschen und als Gag diese Micro-Bag, sieht bestimmt lustig aus: 180 cm lange Frau mit Mini-Täschchen 😉

 

 

Noch mehr Jeans – Holztaschen und anderes

„Was machen wir heute?“, fragte Minou, die Katze.

Irgendwie war ich im Jeans-Fieber…eine vierte Jeans musste dran glauben…zunächst bügelte ich alle Bügeleinlagen, die ich so hatte und neu gekauft habe auf Jeansstücke und  nun habe ich“Musterstücke“ und kann  besser einschätzen, welche Bügeleinlage ich für welches Projekt am besten nutze.

Minou bekam ein kleines Schmusekissen und mein Taschenkalender eine Jeans-Hülle.

Jeans4-1
Jeans4-1

und noch eine Jeans-Holz-Tasche und Bänder für Schmuck

Jeans4-2
Jeans4-2

Ja und dann musste es noch eine Micro-Bag sein!

Anfang des Jahres hatte ich in einer Mode-Zeitschrift diese Mini-Mini-Täschchen gesehen: ein Model hielt ein winziges Etwas mit ihren Fingern fest.

„Was passt denn da wohl rein?“, dachte ich. Nun weiß ich es!

Micro-Bag
Micro-Bag

Jeans-Stoff mit Bügeleinlage verstärken, Schnittmuster aufzeichnen, ausschneiden, mit Textilkleber kleben, Tragegriff ankleben, Klettband als Verschluss ankleben.

Alles ganz Wichtige findet in dem Mini-Täschchen Platz: Schlüssel (mein Autoschlüssel allerdings nicht), Geld, Papiertaschentuch ;-))

Weniger ist mehr!

 

Dritte alte Jeans oder wie aus einem Jeans-Holz-Täschchen ein Mäppchen wurde

Alle guten Dinge sind drei (dachte ich) und so wurde noch eine dritte alte Jeans von mir upgecycelt, diese Jeans habe ich besonders gern getragen, es war eine Sommerjeans, vom Stoff her etwas dünner und  mein Werkeln und die Katze hatten Spuren hinterlassen…

Im Internet hatte ich mir Schrägband aus Jeansstoff bestellt und eine Jeans-Kordel.

Das Jeans-Schrägband ist im Vergleich zu dem von mir bisher benutzten Baumwoll-Schrägband sehr weich.

Jeans3-1
Jeans3-1

Eine kleine Holz-Jeans-Tasche wollte ich ausprobieren. Ich bügelte eine Verstärkung (Schabrackeneinlage -Vlieseline Decovil , die dickere Variante) auf den Jeansstoff.  Die  Bügeleinlage erwies sich für das kleine Format als zu dick, die etwas dünnere hatte ich nicht mehr: das Verschließen mit dem Drehverschluß klappt zwar, ist aber nicht sonderlich „bedienfreundlich“. Also besser eine dünnere Einlage wählen oder einen anderen Verschluß.

Was soll ich mit einem Täschchen, das sich nicht gut öffnen und schließen lässt? Dieser Drehverschluss ist so sperrig…Vielleicht mache ich mir ein Mäppchen daraus?

Polsternägel entfernt, Schrägband auch, gefiel mir nicht…kann ich mir das Einfassen mit Schrägband sparen? Ich startete einen Versuch mit Textilfarbe, das war nix…die Farbe verlief…und so wurde das Mäppchen mit dem Drehverschluss schmaler und doch mit Schrägband eingefasst.

Jeans3-2
Jeans3-2

Aus den Hosenbeinen schnitt ich mir Streifen zu, die ich zu Jeans-Schmuck verarbeiten werde.

So ganz aufgeben wollte ich ja nun nicht…Wieso hat es mit dem kleinen Jeans-Holztäschchen nicht geklappt? Lag es an der Verstärkung oder am Verschluß?

Neuer Versuch – Ich hatte noch ein Stück Gobelinstoff, den ich auf die dünnere Schabrackeneinlage gebügelt hatte. Auf die Rückseite bügelte ich den Jeansstoff mit doppelseitiger Vlieseline fest. Es entstand ein Jeans-Täschchen mit Gobelin-Innenleben.

Jeans3-3
Jeans3-3

Das Täschchen lässt sich mit dem Steckverschluss leicht öffnen und schließen. Es lag am Verschluss!

Zweite alte Jeans – Holz-Jeans-Tasche und

Jeans und Holz als Kombination für eine weitere Handtasche stand ganz oben auf meiner Ideenliste für eine zweite alte Jeans.

Jeans-Holz-Tasche
Jeans-Holz-Tasche

Aus einem Hosenbein einer alten Jeans schnitt ich ein passendes Stück für die Tasche zu, die typische Jeansnaht sollte in der Mitte der Tasche verlaufen. Ich bügelte eine Verstärkung (Schabrackeneinlage -Vlieseline Decovil , die dickere Variante) auf den Jeansstoff und fasste die Seiten mit Schrägband ein. Aus einer Holzleiste schnitt ich die Holz-Seitenteile zu, und bohrte ein Loch für den Taschengurt. Um den Taschenstoff an die Seitenteile mit Polsternägeln zu befestigen, bohrte ich jeweils ein kleines Loch vor. Das Anbringen des Verschlusses war etwas kniffelig, es lagen ja mehrere Jeanslagen übereinander. Mit Buchschrauben befestigte ich das Gurtband an der Tasche.

Aus dem Gesäßteil dieser Jeans sollten diesmal 2 kleine Taschen entstehen.

Jeans-Tasche aus Gesäßteil
Jeans-Tasche aus Gesäßteil

Das Zurechtschneiden des Gesäßteils für die Taschen war nicht so einfach, eine Jeans ist hinten höher geschnitten als vorne und ich wollte bei dieser Tasche, dass Vorder- und Hinterteil gleich hoch sind und die Hosentaschen erhalten bleiben. Das ging beim ersten Versuch prompt schief: zu kurz… machte aber nichts, denn ich nähte für diese Tasche einen Teil des Hosenbeines als Rückseite fest.

Zweite Jeans... und noch
Zweite Jeans… und noch

Aus dem anderen Hosenbein entstand noch ein „Allzweck-Ding“: zu nutzen als Tischabfall-Behälter, als Mantel für Blumentöpfe oder Vasen, als Geschenkverpackung, als Aufbewahrung für kleine Strickprojekte …

Aus einer Naht dieser Jeans fertigte ich mir einen Armband. Ich  fädelte die Naht auf einen Spiralreif, was schon etwas Geduld erforderte, der Draht blieb schon mal im Stoff stecken.

 

Die Jeansnaht versäuberte ich, an einigen Stellen trug ich zur Sicherheit noch ein paar Tropfen Textilkleber auf. Draht kürzen, Holzperle auffädeln, Öse biegen waren die letzten Arbeitsschritte.

Eine alte Jeans

Was machen Sie mit Kleidungsstücken, die nicht mehr passen? Bisher habe ich meine alte Kleidung für einen guten Zweck gespendet.

Nun wollte ich mal wissen, was man aus einer alten Jeans Neues machen kann, Upcycling nennt sich das.

Eine alte Blümchen-Stretch-Jeans war der erste Versuch.

  • Aus dem Gesäßteil wurde eine große Tasche: in der Mitte aufschneiden, Teil (Schritt) herausschneiden, neu zusammen nähen, Taschenboden abnähen, für den Trageriemen Gurtband an einen Schlüsselring nähen und mit weiteren Schlüsselringen an den Gürtellaschen des Oberteils befestigen
  • Aus einem Hosenbein wurde eine kleine Tasche: Hosenbein in gewünschter Länge zuschneiden, an der Schnittkante rechts auf rechts zusammennähen, Taschenboden abnähen, wenden, Ösen für den Trageriemen anbringen, Magnetverschluß anbringen, Band durch die Ösen fädeln und verknoten
  • Aus dem anderen Hosenbein wurde eine kleine Reißverschlußtasche, eine Handyhülle, ein Portemonnaie und Jeansperlen-Schmuck
Eine alte Jeans upcyceln

Mal sehen, was aus meiner nächsten alten Jeans wird 😉

Bunter Markt in Mülheim

Freude hatte ich am Mitmachstand zur Serviettentechnik im April auf dem Bunten Markt in Mülheim.

 

Mitmachstand in Mülheim

Ganz besonders viel Freude hatte ich an einer 3 jährigen „Mitmacherin“, die voller Eifer, ganz allein ohne Hilfe zwei Untersetzer gestaltete. Ihre große Schwester gestaltete Dosen, Untersetzer und Anhänger, man merkte, dass in dieser Familie gern gebastelt wird. Sie erlaubten mir, sie zu fotografieren und mit diesem Foto wollte ich mir eine Erinnerung an den Tag in Mülheim gestalten.

Foto potch auf Stoff sollte noch eine Chance bekommen. Diesmal hatte ich den Stoff gewaschen und keinen Weichspüler benutzt.

Foto auf Stoff gepotcht

Wirklich zufrieden bin ich mit dem Ergbnis nicht: an einer Stelle blieb die Farbe nicht haften (Foto unten links), an anderen Stellen blieb ein Grauschleier, der ja eigentlich bei der Nachbehandlung hätte verschwinden sollen.

Den Stoff mit dem Foto rahmte ich in einem Stickrahmen. Die kleinen Macken stören mich nun doch nicht so sehr.

Serviettentechnik 7 – mit Bügelmedium

Falten und Risse gehören zur Serviettentechnik, wenn Servietten verwendet werden, dachte ich…

bis ich ein Video von Buttinette.com sah.

Das wollte ich dann doch noch ausprobieren, es gibt ja so tolle Serviettenmotive.

Material: Serviette, weißer Untergrund, Pinsel,  Medium Hot Gloss von Rahyer, Backpapier, Bügeleisen, Serviettenkleber

Serviettentechnik mit Bügelmedium
Serviettentechnik mit Bügelmedium
  • Zunächst wird der Untergrund mit dem Bügelmedium eingestrichen
  • antrocknen lassen
  • die oberste Schicht einer Serviette wird auf den Untergrund gelegt
  • TOLL: die Serviette klebt noch nicht sofort, sie kann also noch einmal vorsichtig abgezogen und korrigiert werden
  • nun wird über das Motiv Backpapier gelegt
  • mit dem Bügeleisen (Stufe 2) wird über das Werkstück gebügelt
  • nach dem Abkühlen kann noch eine Schicht Serviettenkleber oder Lack aufgetragen werden.
Serviettentechnik - Bügelmedium
Serviettentechnik – Bügelmedium

Die Servietten sind mit dem Bügelmedium faltenfrei auf Holz, Pappschachteln, Bierdeckel und Karten aufgebracht worden. Im oberen Bild können Sie gut den Unterschied zu normaler Serviettentechnik sehen.

Serviettentechnik 6 – Akzente mit Inka Gold

Meinen Werken, die ich mit der Serviettentechnik gestaltet hatte, fehlte noch ein Akzent…

Inka-Gold war mit schon öfter in Bastelvideos auf YouTube begegnet, Zeit, es mal auszuprobieren.

Diese Metallicpaste trocknet sehr schnell und verleiht Gegenständen einen metallischen Glanz.

Mein erster Versuch:

  • ich nahm etwas Inka-Gold mit einem Spatel aus der Dose
  • gab die Paste in eine Farbpalette
  • Dose sofort schließen, am besten ein Feuchttuch mit hinein geben
  • mit dem Finger verrieb ich etwas der Paste auf den Rand des Bierdeckels

Das hätte eigentlich gereicht, ich wollte aber wissen, ob der krakelierte Untergrund durch das Inka-Gold „durch kommt“.

  • Mit einem Stupfpinsel trug ich das Gold in kreisenden Bewegungen auf
  • kurz antrocknen lassen (ist eigentlich sofort trocken)
  • mit einem weichen Tuch polieren
goldig - mit Inka-Gold
goldig – mit Inka-Gold

In weiteren Versuchen trug ich Inka-Gold mit Schwämmchen auf. Bierdeckel mit Serviettenmotiv bekamen ein weiteres Goldmotiv mit Hilfe einer Schablone und der Rand einer Leinwand wurde metallisch, die Serviette der Raffael-Engel war für die Leinwnad etwas zu klein.

Servietten und Inka-Gold
Servietten und Inka-Gold

Serviettentechnik 5 – krakelierter Hintergrund

Krakelieren und Serviettentechnik gehören in den meisten Anleitungen zusammen, und so wollte ich es auch einmal probieren.

Material: Gegenstand, der krakeliert werden soll ( hier Bierdeckel), dunkle und helle Farbe, Krakelierlack, Pinsel

Krakelieren
Krakelieren
  • Zunächst wird der Gegenstand mit der dunklen Farbe grundiert
  • trocknen lassen
  • Krakelierlack auftragen
  • trocknen lassen
  • mit der hellen Farbe überstreichen
  • die helle Farbe beginnt bereits beim Auftragen zu reißen

In den Anleitungen steht, dass man die helle Farbe in eine Richtung streichen soll. Mir fiel besonders ein gleichmäßiger Farbauftrag schwer, noch einmal nachstreichen funktioniert nicht…

Die besten Ergebnisse hatte ich mit den Produkten von Rahyer: Acrylic matt – Allesfarbe, Krakelierlack.

Den Krakelierlack von Marabu hatte ich mit Farben von Action ausprobiert.

Eine preiswerte Variante zu den Krakelierlacken ist der Alleskleber von Action: Tacky Glue (siehe Foto unten: mit Kreidefarben und mit Acrylfarben).

Krakelieren - verschiedene Farben
Krakelieren – verschiedene Farben

Wenn der krakelierte Untergrund getrocknet ist, kann das Motiv aus Servietten oder Reispapier aufgeklebt werden.

Servietten auf krakeliertem Untergrund
Servietten auf krakeliertem Untergrund