Schmuck aus der Mikrowelle 6

Aufgeklebte Anhängerösen auf transparenten Glasanhängern gefallen mir nicht, das Metall scheint durch, und so entschloß ich mich, die Anhänger zu bohren. Bei diesen drei Anhängern klappte es auf Anhieb.

Glasanhänger mit Bohrloch
Glasanhänger mit Bohrloch

Der vierte Anhänger, und nur diesen habe ich fotografiert, forderte mich und meine

Gefustes Glas bohren
Gefustes Glas bohren

Für den Dremel gibt es Glasbohrer in zwei Größen und „Cutting Oil“, hier habe ich den kleinen Bohrlochdurchmesser benutzt. Löcher hatte ich bis dahin noch nicht in Glas gebohrt. Die bebilderte Anleitung auf der Dremel-Verpackung sah einfach aus:

  • einen Tropfen diese Öls auf das Glas geben
  • mit dem Dremel zunächst im 45 Grad-Winkel in das benetzte Glas bohren
  • Bohrstelle immer wieder mit Öl benetzen
  • den Dremel während des Bohrens in den 90 Grad-Winkel bringen
  • mit Öl benetzen
  • bohren bis das Glas durch gebohrt ist

Bei diesem Anhänger sprang das Glas an dem Bohrloch. Also konnte ich ja mal ausprobieren, ob man ein Bohrloch schmelzen kann. Klar kann man das, aber es würde ja wieder zusammenschmelzen, also fädelte ich die dicke Fusingschnur durch das Loch und gab es noch einmal in den HotPot zum Schmelzen.

Hat geklappt 😉 das Bohrloch blieb und die abgebrochene Glaskante vom mißlungenen Bohrloch schmolz zusammen. Es fehlten nur noch die Ösen und diese müssen ein großen Durchmesser haben, weil die Löcher ja nicht zu nah am Rand gebohrt werden dürfen.

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