Aus der Wachsküche

Medium besteht aus weißem Bienenwachs und Dammar Harz:

Das Mischungsverhältnis wird von Künstlern und Verkäufern meist so  angegeben:  8 Teile Wachs zu 1-2 Teilen Dammar

Ich nahm 8 Teile Wachs und 1 1/2 Teile Dammar für meine ersten Versuche.

Bienenwachs und Dammar haben unterschiedliche Schmelzpunkte. Es gibt 2 Vorgehensweisen, die beide klappen:

erst das Bienenwachs schmelzen (Schmelzpunkt: 61-65 Grad Celsius), dann das Harz dazugeben  und die Temperatur erhöhen (Schmelzpunkt des Harzes: 75 Grad Celsius), gut umrühren, Dammar klumpt zwischendurch und zieht Fäden

erst Dammar mit ein wenig Bienenwachs schmelzen, Temperatur herunterschalten und das Bienenwachs dazugeben, immer wieder gut durchrühren

Die Mischung aus Bienenwachs und Dammar noch einige Minuten ziehen lassen.

Dann wird das Medium durch einen Filter gegossen, ich habe einen Teefilter und ein Metallsieb benutzt. Im Dammar sind viele Natur“reste“ eingeschlossen, die nun herausgefiltert werden.

Auf einem Elektrogrill entstehen meine farbigen Wachse. Mit einem Grilloberflächenthermometer kann ich die Temperatur des Grills kontrollieren, sie darf nicht über 100 Grad Celsius ansteigen. Diesen Grill muss ich öfter „nachregeln“. Es gibt auch Malplatten, die konstant eine Temperatur halten.

In Katzenfutterdosen mische ich Ölfarben mit dem heißen Medium, rühre immer wieder um und gieße dann das farbige Wachs in Muffinformen aus Silikon.

Nach dem Erkalten des Wachses kann ich meine Farbblöcke leicht aus den Formen lösen.

 

2 Gedanken zu „Aus der Wachsküche“

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