Enkaustik – Struktur

Bislang hatte ich Enkaustik in kleinen Formaten ausprobiert. Meine Versuche in großen Formaten gefielen mir nicht…  Ein Versuch lag vor ein paar Tagen auf meinem Arbeitstisch:

ein Encausticbord in der Größe 26 x 20 x 4 cm (das gehörte zu dem Starterset von R&F). Ich hatte es in verschiedenen Blautönen bemalt, geföhnt, dann Schellack, Pastell, Ölfarben, dann noch mal anders … es wirkte nicht…

Ich entschloss mich, dem Bild eine Struktur zu geben, indem ich abgekühlten Wachs auftrug. Das hatte ich noch nicht ausprobiert. Dazu taucht man den Pinsel  in das erhitzte Medium, lässt das Wachs abkühlen und pinselt es dann auf, je kälter das Wachs desto feiner die Strukturen.

An einigen Stellen war ich zu ungeduldig, das Wachs war noch nicht genug abgekühlt und  es entstand eine zu „dichte“ Wachsfläche. (Learning by doing.). Das Schöne an Enkaustik-Malerei ist, dass ein Bild jederzeit geändert werden kann: Wegschaben, Drübermalen, Erhitzen (mit dem Heißluftgerät oder Gasbrenner). Das Bild bekam noch ein wenig blauen Wachs und Schellack.

 

Die Strukturen in den Ecken des Bildes gingen durch das Abbrennen des Schellacks verloren, das Wachs schmolz und es entstand eine glatte Fläche.

 

2 Gedanken zu „Enkaustik – Struktur“

    1. Danke Inge, es freut mich, dass dir das Bild gefällt 😉
      Ja, in der Mitte gibt es einiges zu entdecken, je nach Blickwinkel und Lichteinfall 😉
      Hast du denn die Frau oben links in der Ecke entdeckt?

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